Bürgergrün – noch ein Vorschlag!

Wir sagen es gerne immer wieder:

Im Verein Hufewiesen Trachau bereiten wir den Moment vor, in dem die Hufewiesen wirklich als Bürgergrün zur Verfügung stehen werden.

Unser Wunsch und unser Anspruch ist, daß alle Menschen, die es interessiert und die sich einbringen wollen, die Möglichkeit bekommen, dieses Stückchen Erde mitzugestalten.

Deshalb stellen wir in loser Folge kleine Präsentationen von Nachbarn vor, die sich schonmal der Frage gestellt haben: Was könnte denn aus den Hufewiesen werden?

Den Anfang machte am 29.12.2017 ein Beitrag von Katrin Schneider mit dem Titel „Hufewiesen Trachau: Zurück zu unseren Wurzeln, mit ein wenig Moderne – Ideen und Visionen einer Nachbarin“.

Heute stellen wir die Ideen von Linda Stüwe vor. Sie hat im zarten Alter von zwei Jahren zum ersten Mal auf einem Pferderücken gesessen und sich die Leidenschaft dafür bis heute bewahrt. Im Mittelpunkt ihres Beitrags steht die Frage: Wie können wir langfristig und nachhaltig ein Naturerleben auf den Hufewiesen für möglichst viele verschiedene Menschen ermöglichen? In ihrer Antwort spielen auch Ponies eine Rolle…

Hufewiesen Trachau proudly presents:

Natur(er)leben Hufewiesen

von Linda Stüwe

>>> Gesamte Präsentation ANSCHAUEN <<<

Ideen von Linda Stüwe zum künftigen Bürgergrün auf den Hufewiesen

>>> Gesamte Präsentation ANSCHAUEN <<<

Mehr zu diesem Vorschlag und dazu, wie ein Bürgergrün auf den Hufewiesen überhaupt Wirklichkeit werden kann, kann man erfahren auf einer Bürgerversammlung, organisiert vom Verein Hufewiesen Trachau, am Samstag, 24. März 2018 im Großen Saal im Goldenen Lamm, Leipziger Straße 220 (mit Kinderbetreuung). Zwischen 15 und 18 Uhr sind geplant:

  1. Vortrag mit Diskussion von Eva Jähnigen, Beigeordnete der Landeshauptstadt Dresden für Umwelt und Kommunalwirtschaft: Planungsziele der Stadt für die Hufewiesen und Grundsätzliches zu einer möglichen Nutzungsvereinbarung
  2. Offene Runde mit Vorschlägen aus der Nachbarschaft zur Gestaltung eines künftigen Bürgergrüns
  3. Vortrag mit Diskussion von Hermann Sträb, GRAS – Gruppe Architektur und Stadtplanung (Dresden), Experte für Bürgerbeteiligung in der Stadtentwicklung: Wie gelingt eine nachhaltige Beteiligung der Bürger bei der Gestaltung der Hufewiesen als Bürgergrün?

Entwurf Regionalplan: Stellungnahme des Vereins

Heute endet die Offenlage für den Entwurf für einen neuen Regionalplan für das Obere Elbttal und das Osterzgebirge. Für die Hufewiesen ist das wichtig, weil darin auch der Siedlungsbeschränkungsbereich rund um den Flughafen Dresden-Klotzsche neu festgelegt wird. Künftig wird nur noch die nordöstliche Hälfte der Hufewiesen in diesem Bereich liegen. (Vgl. auch unseren Beitrag vom 16. Dezember 2017.)

Im Prinzip dürfen in einem Siedlungsbeschränkungsbereich keine neuen Wohngebiete mehr geplant werden. Das schreibt der Landesentwicklungsplan von 2013 vor und setzt damit Bundesrecht in Sachsen um. Rund um den Flughafen Dresden-Klotzsche haben die Behörden aber in zähem Ringen acht Ausnahmen festgelegt. Eine davon auf den Hufewiesen. Bis zu 1,6 ha Bauland für Wohnen dürfen dort per Bebauungsplan genehmigt werden, wenn der Dresdner Stadtrat es so beschließt. So sieht es der Entwurf zum neuen Regionalplan vor.

Unser Verein begrüßt den Kompromiß, den der Entwurf des neuen Regionalplans für die Hufewiesen vorsieht. Wir betonen aber auch, wie wichtig es ist, die Oase zu erhalten. In unserer Stellungnahme zum Entwurf haben wir das so formuliert:

Stellungnahme von Hufewiesen Trachau e.V. vom 25.01.2018 18:27 zur Beteiligung
‚Regionalplan Oberes Elbtal/Osterzgebirge, Beteiligung zum Planentwurf‘
zu ‚Begründung zu Z 2.2.2.1‘
Betrifft: Ausnahmebereich in Dresden-Trachau vom Siedlungsbeschränkungsbereich für
den Flughafen Dresden-Klotzsche
Als Verein „Hufewiesen Trachau“ setzen wir uns seit 2011 für den Erhalt der
„Hufewiesen“ am historischen Anger von Alttrachau ein. Der geplante
Ausnahmebereich liegt im Westen der Hufewiesen.
Grundsätzlich wollen wir als Verein die Hufewiesen vollständig als Stadtnatur erhalten.
Zugleich erkennen wir an, daß eine behutsame Bebauung im Westen bei gleichzeitiger
Erhaltung des größeren Teils des Geländes als Stadtnatur einen diskutablen Kompromiß
bildet.

Stellungnahmen zum Entwurf des Regionalplans waren bis zum 31.01.2018 über ein Beteiligungsportal des Freistaates Sachsen möglich.

Bürgergrün! So könnte es aussehen

Im Januar 2018 feiert unser Verein seinen sechsten Geburtstag. Das verflixte siebente Jahr wird nun hoffentlich einen Durchbruch bringen. Stadt und Haupteigentümer einigen sich auf einen Kompromiß, und ein möglichst großer Teil der Hufewiesen wird zum öffentlichen Grün…

Das ist die Vision, für die wir uns seit langem einsetzen. Dafür werden wir uns auch weiter mit Herz und Verstand engagieren.

Was aber tun wir konkret?

  • Wir begleiten die Verhandlungen zwischen Stadtplanungsamt, Stadträten und Vertretern der ADLER Real Estate AG.

Wir führen mit allen Seiten Gespräche, tauschen Informationen aus, geben Anregungen, machen Vorschläge, bieten Unterstützung, soweit es in unserer Macht steht. Manchmal ist es erstaunlich, wieviel sich bewegen läßt allein mit gutem Willem und gegenseitigem Respekt, aber auch mit Hartnäckigkeit und einer Prise Sachverstand.

  • Wir bereiten den Moment vor, in dem die Hufewiesen wirklich als Bürgergrün zur Verfügung stehen werden.

Unser Wunsch und unser Anspruch ist, daß alle Menschen, die es interessiert und die sich einbringen wollen, die Möglichkeit bekommen, dieses Stückchen Erde mitzugestalten. Und zwar nicht einfach in Form einer üblichen Bürgerbeteiligung nach den gesetzlichen Vorgaben, wo die Stadt ein Planungsbüro beauftragt und dann alles Weitere den Mitarbeitern im Amt für Stadtgrün aufgetragen wird.
Wir stellen uns vor, daß die Hufewiesen von Bürgerinnen und Bürgern gestaltet werden – in offenem Meinungsaustausch, mit eigenem Einsatz und nicht nur einmal, sondern immer wieder aufs Neue. Als gelebte Demokratie eben. Auch hier sollen guter Wille, gegenseitiger Respekt, Hartnäckigkeit und Sachverstand zum Tragen kommen – gepaart mit Tatkraft.

Das ist der Grund, warum wir von einem „Bürgergrün“ auf den Hufewiesen sprechen – statt einfach von „öffentlichem Grün“.

Wie man so eine Beteiligung der Bürger an den Hufewiesen organisieren kann, das wollen wir bei einem Bürgergespräch im Frühjahr vorstellen und mit Ihnen und Euch diskutieren. Zur Vorbereitung darauf treffen wir uns im Januar mit einem Fachmann und mit der Umweltbürgermeisterin. Danach werden wir Genaueres dazu sagen können.

Es gibt aber Menschen, die sich schon jetzt Gedanken machen. Menschen, die an den Hufewiesen leben und vor deren innerem Auge Bilder aufgetaucht sind, was hier alles werden könnte, wenn das Grün den Menschen zugänglich wäre. Wir haben sie gebeten, diese Bilder aufzubereiten, damit wir alle sie auch sehen können. Wir freuen uns, diese kleine Reihe heute eröffnen zu können.

Hufewiesen Trachau proudly presents:

Hufewiesen Trachau: Zurück zu unseren Wurzeln, mit ein wenig Moderne – Ideen und Visionen einer Nachbarin

von Katrin Schneider

>>> Gesamte Präsentation ANSCHAUEN <<<

Ideen von Katrin Schneider zum künftigen Bürgergrün auf den Hufewiesen

>>> Gesamte Präsentation ANSCHAUEN <<<

Aktualisierung vom 19. Februar 2018:
Mehr zu diesem Vorschlag und dazu, wie ein Bürgergrün auf den Hufewiesen überhaupt Wirklichkeit werden kann, kann man erfahren auf einer Bürgerversammlung, organisiert vom Verein Hufewiesen Trachau, am Samstag, 24. März 2018 im Großen Saal im Goldenen Lamm, Leipziger Straße 220 (mit Kinderbetreuung). Zwischen 15 und 18 Uhr sind geplant:

  1. Vortrag mit Diskussion von Eva Jähnigen, Beigeordnete der Landeshauptstadt Dresden für Umwelt und Kommunalwirtschaft: Planungsziele der Stadt für die Hufewiesen und Grundsätzliches zu einer möglichen Nutzungsvereinbarung
  2. Offene Runde mit Vorschlägen aus der Nachbarschaft zur Gestaltung eines künftigen Bürgergrüns
  3. Vortrag mit Diskussion von Hermann Sträb, GRAS – Gruppe Architektur und Stadtplanung (Dresden), Experte für Bürgerbeteiligung in der Stadtentwicklung: Wie gelingt eine nachhaltige Beteiligung der Bürger bei der Gestaltung der Hufewiesen als Bürgergrün?

Offenlage Regionalplan und Baugebiet im Westen der Hufewiesen: Ihre Meinung, bitte!

Dieser Ausschnitt aus dem Entwurf zum neuen Regionalplan zeigt die vorgesehene Sperrzone für neue Wohngebiete rund um den Dresdner Flughafen und die geplanten Ausnahmen davon (Flächen in Rosa, insgesamt sieben, eine davon im Westen der Hufewiesen).

Diese Karte hat eine lange Vorgeschichte. Schon im August 2013 trat ein neuer Landesentwicklungsplan für Sachsen inkraft. Darin wurden die Möglichkeiten, in der Nähe von Flughäfen neue Wohngebiete zu schaffen, deutlich eingeschränkt. Die Verantwortlichen im Freistaat hatten sich das nicht selbst ausgedacht; sie folgten vielmehr neuen Vorgaben durch Bundesrecht.
Mit dieser Entscheidung war aber nur eine Grundregel formuliert. Ihre konkrete Anwendung rund um den Dresdner Flughafen wird in einem weiteren Plan festgelegt, nämlich dem Regionalplan für das obere Elbtal und das Osterzgebirge. An diesem Plan arbeiten die betroffenen Kommunen mit. Am 1. November 2017, also mehr als vier Jahre später, hat der zuständige Planungsverband einen Entwurf für einen neuen Regionalplan auf der Grundlage des Landesentwicklungsplans im Netz veröffentlicht. Der Entwurf besteht aus einem Textteil und aus mehreren Karten. Drei Monate lang können nun alle Betroffenen dazu Stellung nehmen. Die Stellungnahmen werden dann vom Sekretariat des Planungsverbands und von den Fachleuten aus den Kommunen geprüft. Sie übernehmen Änderungen oder weisen sie zurück und müssen ihre Entscheidungen öffentlich begründen. Wer dann immer noch nicht einverstanden und selbst betroffen ist, kann dagegen auch vor Gericht vorgehen.
Die Hufewiesen kommen in dem Regionalplan im Abschnitt über den Fluglärm vor, denn sie liegen zum Teil in der Einflugschneise des Dresdner Flughafens. In der Fachsprache spricht man von einem Siedlungsbeschränkungsbereich, weil es vor allem darum geht, Konflikten zwischen Wohnen und Fluglärm vorzubeugen. Es ist wichtig, zu verstehen, wie dieser Siedlungsbeschränkungsbereich im Regionalplan festgelegt wird und was er bedeutet.
Vor allem muß man wissen: Der Siedlungsbeschränkungsbereich rund um den Flughafen wird im Regionalplan nicht nach den aktuellen tatsächlichen Flugbegwegungen ermittelt, sondern aus Prognosen zur künftigen Auslastung des Flughafens, zu den Flugzeugtypen und zu den Routen für An- und Abflug abgeleitet. Die entsprechenden Berechnungen werden von Fachleuten nach detaillierten Vorschriften erstellt, um bundesweit einheitliche Regeln zu gewährleisten. Der so ermittelte Siedlungsbeschränkungsbreich wird dann von den für Fluglärm zuständigen Behörden im Freistaat und in den betroffenen Kommunen zusammen mit der Geschäftsführung des Flughafens diskutiert. Wo es sinnvoll erscheint, können trotz des generellen Verbots von neuen Wohngebieten Ausnahmen zugelassen werden, also Gebiete festgelegt werden, in denen doch noch neue Wohnungen entstehen dürfen. Das Gesetz und die Ausführungsbestimmungen setzen aber enge Grenzen dafür, wie man den Begriff „sinnvoll“ auslegen darf. Im Wesentlichen ist es nur erlaubt, um eine bestehende Siedlung städtebaulich sinnvoll abzurunden.
Soviel zum Hintergrund dieser Karte. Was heißt das konkret?
Die Fachleute in den Kommunen, im Freistaat und im Flughafen schlagen vor, im Westen der Hufewiesen 1,6 Hektar als Bauland für neue Wohnungen zuzulassen. Das folgende Luftbild veranschaulicht das Ausmaß genauer.

Rot umrandet: So viel Fläche soll laut Entwurf für einen neuen Regionalplan im Westen der Hufewiesen als Bauland für Wohnungen erlaubt sein. Quelle: Themenstadtplan Dresden.


Und nun sind Sie und seid Ihr gefragt: Was haltet Ihr/Was halten Sie davon?
Bis zum 31. Januar kann jede Bürgerin und jeder Bürger seine Meinung dazu sagen. Dazu geht man auf die Seiten des Regionalen Planungsverbands und wählt den Abschnitt Fluglärm im Text des Entwurfs aus. Dort werden die Grundregel und die Ausnahmen erläutert. Am Ende der Seite klickt man auf das Funktionsfeld „Ihre Stellungnahme“. Dann wird man aufgefordert, sich zu registrieren (Nutzername und email-adresse genügen). Schon kann man die eigene Meinung eingeben.
Hier geht es zum Regionalplan:
https://buergerbeteiligung.sachsen.de/portal/rpv-oeoe/beteiligung/aktuelle-themen/1003167/1006781

Übrigens: Wir freuen uns über eine Kopie der Stellungnahme und veröffentlichen sie gerne auch auf unseren Netzseiten: email hidden; JavaScript is required.

Übern Zaun geblickt: Petition für Leipziger Bahnhof !

Dresden entwickeln – aber wie?
Diese Frage stellt sich nicht nur an den Hufewiesen, sondern sehr kontrovers und folgenschwer auch am alten Leipziger Bahnhof. Eine neue Initiative fordert jetzt, endlich den B-Plan aufzuheben, der bislang vorsieht, das Gelände weitgehend zu planieren und dort einen Großmarkt mit eintausend Parkplätzen zu errichten. Erste Aktion der Initiative „Wohnen am Leipziger Bahnhof“ ist eine online-Petition an den Stadtrat. Noch bis zum 23. Oktober kann man unterschreiben!

Wohlgemerkt: Es geht um ein Gelände, das die historischen Reste des ersten Fernbahnhof Deutschlands beherbergt. Ein Gelände, das nah am Zentrum und an der Elbe viel Platz für neue Urbanität bietet. Ein Gelände, das gerade durch seine Geschichte architektonisch neue Geschichten schreiben könnte.
Ähnlich wie bei den Hufewiesen geht es am alten Leipziger Bahnhof darum, den eigentlichen Wert eines Stückes der Stadt zu bergen. Künftige Generationen werden es uns danken!

Kulturwerkschule an den Hufewiesen

Erst war es nur eine Idee. Inzwischen gibt es schon Räume dafür.
Es wird ernst. Die Idee einer freien Schule an den Hufewiesen nimmt konkrete Formen an. Die Gründer der Kulturwerkschule haben Zugriff auf ein erstes Grundstück, das unmittelbar an die Hufewiesen angrenzt. Zu weiteren Standorten in der Umgebung laufen vielversprechende Verhandlungen. Das Ziel, im Herbst 2018 mit einer ersten Klasse und einer fünften Klasse den Betrieb aufzunehmen, rückt in greifbare Nähe.

Michael Hecht, Claudia Meusel, Katharina Weinhold und Georg Flade (v.l.) bereiten die Gründung der Kulturwerkschule an den Hufewiesen vor.

Kulturwerkschule?
Das ist eine neue Initiative für eine freie, das heißt selbstorganisierte Schule in Pieschen. Sie wird von Pädagogen getragen, die „einfach gute Schule“ machen wollen. Sie greifen dafür Anregungen aus verschiedenen pädagogischen Ansätzen auf. Den Kern ihres Konzepts beschreiben sie selbst mit den folgenden Worten:

  • Die Kulturwerkschule ist eine Stadtteilschule.
  • Die Kulturwerkschule ist eine Schule für alle Kinder.
  • Die Kulturwerkschule bietet gemeinsame Lerngelegenheiten und individuelle Lernwege.
  • Die Kulturwerkschule bietet vielfältige Lernorte.

Was hat die Schule mit den Hufewiesen zu tun?

  • Die Schulgründer schätzen die Hufewiesen sehr. Sie sehen darin eine Oase und ein „grünes Stadtteilzentrum“, einen Ort zum Leben und Lernen für die Kinder, aber auch für die Lehrenden und die Eltern.
  • Die Schulgründer sehen in den Hufewiesen eine Aufgabe für die Schule. Sie unterstützen die Idee eines Bürgergrüns und wollen sich auch tatkräftig daran beteiligen. Die Kinder sollen früh lernen, Verantwortung zu übernehmen, zum Beispiel bei der Pflege und Gestaltung der Hufewiesen.
  • Michael Hecht, einer der Schulgründer, ist auch im Verein Hufewiesen Trachau aktiv.

Ich will mehr erfahren!
Die Gründer der Kulturwerkschule laden interessierte Eltern ein:

Donnerstag, 26.10.2017
Donnerstag, 23.11.2017

jeweils um 20 Uhr
Gartenhaus des St. Pauli Theatersalons, Hechtstraße 32, 01097 Dresden

Das Gründungsquartett Claudia Meusel, Katharina Weinhold, Georg Flade und Michael Hecht werden an diesen Abenden ihr Schulkonzept persönlich vorstellen und Fragen beantworten.

Weitere Infos und Kontakt:
www.kulturwerkschule.de

Neuer Vorstand

Die Zeit rast. Das wurde uns bewußt bei der Vereinssitzung im Januar 2016.
Fast auf den Tag genau vor vier Jahren, am 29. Januar 2012, wurde der Verein „Hufewiesen Trachau“ in einer denkwürdigen Versammlung im Bürgerzentrum ELSA gegründet.

Auf einer kleinen Schiefertafel für Grundschüler, die zufällig im Raum stand, hatte eines der Gründungsmitglieder damals auf Zuruf mögliche Namen für das Gelände und den Verein aufgelistet. „Waldpark“, „Am Gaußgässl“, „Hufen…“ – tja, und dann war der Name plötzlich in der Welt. Ein schönes Beispiel für kollektive Intelligenz. Im Nu bürgerte sich die Bezeichnung ein; Stadtverwaltung, Lokalpolitiker und Journalisten sprechen davon, als hätte die Trachauer Flur schon immer so geheißen. Als wir wenige Monate später versuchten, den Namen als Marke schützen zu lassen, lehnte das Patentamt ab. Eine Internet-Recherche habe ergeben, daß es sich um eine allgemein geläufige Bezeichnung handele.

Vier Jahre später sind die Hufewiesen immer noch nicht bebaut. Die Stadtverwaltung sieht den Erhalt der grünen Oase in ihrem neuen Flächennutzungsplan vor, und auch die Mehrheit des Stadtrates verspricht, die Hufewiesen zu erhalten. Das Trachenfest hat sich etabliert. Das ist ein guter Moment, um die Kräfte im Verein neu zu ordnen.

Einhellig wählte die Mitgliederversammlung Kati Denk zur neuen Vorsitzenden, Jochen Lenz zum stellvertretenden Vorsitzenden und Rüdiger Kubsch zum Schatzmeister. Alle drei haben schon in der Vergangenheit viel zum Gedeihen der Idee von den Hufewiesen als Bürgergrün beigetragen. Die bisherige Vorsitzende Anja Osiander bleibt aktiv und konzentriert sich künftig auf das, was ihr auch bisher am meisten am Herzen lag: Netzwerke und Öffentlichkeitsarbeit.

Wir danken dem bisherigen Vorstand herzlich und wünschen dem neuen frohes und segensreiches Schaffen!
Die Hufewiesen als Bürgergrün – wir bleiben dran!

Neue Strategie

Was wir wollen, das wissen wir schon länger: Ein Bürgergrün auf den Hufewiesen. Das war das Ergebnis der Bürgerbefragung 2013 und unseres Konzepts 2014.

Nun wissen wir auch genauer, wie wir das (erreichen) wollen. Ein Jahr lang haben wir dazu diskutiert, recherchiert, mit Profis beraten, Pläne geschmiedet und verworfen. Schließlich hat sich folgender Kern für unsere neue Strategie herausgeschält.

  1. Wir geben bis auf Weiteres kein eigenes Kaufangebot für die Hufewiesen ab.
  2. Wir konzentrieren uns darauf, für die Hufewiesen zu werben. Und darauf, zu zeigen, wie die Hufewiesen als Bürgergrün gestaltet und bewirtschaftet werden können, und zwar ohne Aufwand für die Stadt. Auf diese beiden Ziele richten wir künftig auch unser Jahresprogramm aus.
  3. Wir straffen die interne Organisation des Vereins.

Dieser Rahmen ist bescheiden, aber tragfähig. Wir entscheiden uns für ein langsames Wachsen, für kleine Schritte und dafür, Raum zu lassen für neue Mitstreiter und Ideen.

Und was wird aus der Kampagne? Die Kampagne zur Errichtung einer Stiftung für die Hufewiesen, an der wir so lange getüftelt haben?

Die Idee bleibt auf dem Tisch. Aber uns ist klar geworden: Das kann erst ein übernächster Schritt sein. Vorher geht es um eine Veränderung bei uns selbst. Wir wollen den Hufewiesen-Verein so entwickeln, daß daraus tatsächlich eine lebendige Organisation wird, die für eine Idee einsteht. Das ist die entscheidende Voraussetzung, um tatsächlich erfolgreich große und kleine Unterstützer für den Traum von den Hufewiesen als Bürgergrün.

Die neue Strategie gibt den Menschen, die sich für die Hufewiesen einsetzen, Luft zum Atmen. Wir können unsere Energie jetzt in die Planung für 2016 stecken. Lobbyarbeit… Trachenfest… Zugänge schaffen zum Erleben der Hufewiesen… Konzepte entwickeln für ihre Pflege…

Es wird nicht langweilig werden.

Gewonnen! Hufewiesen erfolgreich bei stories of change

Gewonnen!
Die Hufewiesen haben die Jury überzeugt beim Wettbewerb um Geschichten des Wandels in Dresden.

stories

Der Wettbwerb wurde in diesem Sommer veranstaltet durch den sukuma arts e.V. und durch das Team des ARTS-Projektes am Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR). Das Team von sukuma ist stadtweit bekannt als Möglichmacher für das jährliche umundu-Festival. Das Team vom ARTS-Projekt geht originelle Wege bei der Suche nach Antworten auf die Frage, welche Umstände den Wandel zur Nachhaltigkeit in Dresden befördern oder behindern.

Angefangen hatte alles mit einem heißen Sommer in New York – äh, in Dresden-Pieschen. Im Juli dieses Jahres saßen Anne, Laura, Ronny und Jochen (gemeinsames Merkmal: bekennende Wiesler) schwitzend beisammen und hatten eine zündende Idee. So wollen wir in einem Film von den Hufewiesen erzählen… Unzählige Einstellungen, Wiederholungen und Diskussionen später war die knapp 5 Minuten lange Sommerproduktion reif für den Wettbewerb „stories of change“.

Das Hufewiesen-Filmchen traf dort auf 19 andere Filmchen, die alle von Witz, Herz und Willen zum Wandel in Dresden erzählen. Der Jury fiel die Auswahl sichtlich schwer. Für die Hufewiesen-Produktion sprachen am Ende die Originalität des kleinen Drehs. Und der vielschichtige Ansatz unseres Vereins. Wir engagieren uns für eine lebendige Nachbarschaft, verhandeln mit Politikern, Behördenvertretern und einer Immobiliengesellschaft und entwickeln konkrete Visionen für Bürgerbeteiligung und für ein auch künftig grünes Dresden.

Der Lohn: Ein professionelles Filmteam (ravir, Dresden) und Regisseur Thomas Frick besuchten uns an den Hufewiesen und produzierten aus vielen Stunden Rohmaterial einen zweiten Film. Es wurde ein kunstvoll zusammmengeschnittenes Mosaik. Dieser Spot wird in den kommenden Monaten in Dresdner Programmkinos gezeigt und außerdem auch auf der Internetseite der Sächsischen Zeitung und von Dresden Fernsehen ausgestrahlt.

Wir sagen von Herzen: Vielen, vielen Dank für die Mühe und die wunderbare Werbung!

Wir ruhen uns aber auf diesen Lorbeeren nicht aus. Unsere Geschichte des Wandels ist noch nicht zuende. Wir machen gleich weiter, und zwar bei eben diesen beiden Filmen.

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Beide Versionen haben Stärken und haben Schwächen. Wir finden: Da geht noch mehr.

Es gibt so viele Möglichkeiten, von den Hufewiesen zu erzählen.
Was ist Eure?

Nehmt die beiden Filme und spinnt sie weiter!
…in dieser doodle-Umfrage:
http://doodle.com/poll/egz4yscsiykkpbtb

Wir sind sehr gespannt auf das Skript Nr. 3 für den Hufewiesen-Imagefilm 2016, cc Schwarmintelligenz…!

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P.S.
Die Verknüpfungen zu den beiden Filmen gibt es in der doodle-Umfrage.
Und hier:

Version 1 (Eigenproduktion, Juli 2015)

Version 2 (ravir/Regie T. Frick, Oktober 2015)

Einladung zu einer Reise mit offenem Ausgang

Herausforderung erwünscht - Die Hufewiesen und Du

Mitreisende gesucht.

Die Hufewiesen laden ein zu einer Reise mit offenem Ausgang.
Erste Station: Sonnabend, 17. Januar 2015, 10 bis 17 Uhr.

Mit an Bord:

  • Ein erfahrener Berater.
  • Eine Runde wißbegieriger Menschen, die eins eint: die Begeisterung für die Hufewiesen.

Reiseziel:
Noch sind die Hufewiesen Privateigentum und liegen brach. Aber sie können etwas ganz anderes sein:
Ein Ort für alle.
Eine bäuerliche Flur, gehegt und gepflegt.
Ein Lebensraum für Menschen, Pflanzen, Tiere.
Ein Ort des Wissens, des Erntens, des Feierns.
Ein Ort für Kinder (und Kindgebliebene).

Am 17. Januar treffen wir uns, um den Weg zu entwerfen, auf dem aus diesen Ideen Wirklichkeit wird. Mit Hilfe vieler Menschen. Organisiert durch eine Kampagne. Vision trifft Handwerkszeug.


Ist das etwas für mich?
Hier der Test:

  1. Ich sehe etwas Besonderes in den Hufewiesen: JA/NEIN
  2. Ich würde gerne anderen Menschen von den Hufewiesen erzählen: JA/NEIN
  3. Ich glaube, daß Menschen diese Welt besser machen können: JA/NEIN
  4. Ich möchte gerne genauer wissen, wie man das Bessermachen dieser Welt am besten anfängt: JA/NEIN
  5. Ich sehe eine Chance, im kommenden Jahr mein Leben so einzurichten, daß ich auch Zeit für die Hufewiesen habe: JA/NEIN

Mindestens viermal mit JA geantwortet?
Dann ist diese Reise etwas für Sie/für Dich!

Bordkarten und weitere Informationen zur Route gibt es email hidden; JavaScript is required.

Wir freuen uns auf Dich/ auf Sie und auf die gemeinsamen Entdeckungen!

Paradox des Fundraising

Das Paradox gilt auch für die Hufewiesen: Geld ist entscheidend – und auch wieder nicht.