Noch fünf Tage bis zur Bürgerversammlung

Sechsmal werden wir noch wach… Dann ist es soweit.

Am Sonnabend, 24. März, öffnen sich die Türen des großen Saals im Goldenen Lamm am Anger von Alttrachau zur ersten Bürgerversammlung für das künftige Bürgergrün auf den Hufewiesen.

Moment mal! Die erste Versammlung? Es gab doch schon einige vorher: Im Januar 2012, als sich der Verein Hufewiesen Trachau gründete. Im Herbst 2013 dann eine Fachveranstaltung mit Landschaftsplanern zum Wert der Hufewiesen und zwei Ideenwerkstätten. Im Januar 2014 die Abschlußveranstaltung zur Bürgerbefragung über die Zukunft der Hufewiesen, mit Uwe Steimle als Überraschungsgast. Im Juli 2014 die Vorstellung der Vorschläge des Vereins für ein künftiges Bürgergrün…

Ja, aber: Diese Versammlung ist die erste, nachdem der Stadtrat im Mai 2017 mit den Stimmen der Fraktionen der SPD, Bündnis90/GRÜNE und LINKE den Grundsatzbeschluß faßte, daß auf den Hufewiesen öffentliches Grün entstehen sollte. Es ist außerdem die erste Versammlung, nachdem am 8. März 2018 der aktuelle Haupteigentümer der Hufewiesen zusammen mit dem Baubürgermeister Herrn Schmidt-Lamontain die Grundzüge einer Einigung zur Zukunft der Hufewiesen öffentlich vorgestellt hat.

Anders ausgedrückt: Es ist die erste Versammlung, bei der der Erhalt der Hufewiesen tatsächlich mehr ist als nur eine schöne Idee. Wir können auf Vorgaben der politisch Verantwortlichen und des Haupteigentümers aufbauen.

Jetzt haben Sie und wir das Wort: Was für ein Grün wollen wir?

Daß es eine solche Versammlung gibt, ist durchaus etwas Besonderes. Nirgendwo in Dresden, Sachsen oder anderswo in der Bundesrepublik hat es eine ähnliche Herangehensweise zur Gestaltung von öffentlichem Grün in dieser Größenordnung bis jetzt gegeben. Wir wagen gemeinsam etwas Neues.

Deshalb: Laßt Euch / Lassen Sie sich das nicht entgehen!

Das haben wir geplant:

  1. Eva Jähnigen, Beigeordnete der Landeshauptstadt Dresden für Umwelt und
    Kommunalwirtschaft:
    Planungsziele der Stadt für die Hufewiesen und Grundsätzliches zu einer möglichen
    Nutzungsvereinbarung
    (Vortrag/Diskussion)
  2. Vorschläge aus der Nachbarschaft zur Gestaltung eines künftigen Bürgergrüns
    (Offene Runde, mit Stärkung am Buffet)
  3. Hermann Sträb, GRAS – Gruppe Architektur und Stadtplanung/Dresden:
    Wie gelingt eine nachhaltige Beteiligung der Bürger bei der Gestaltung der
    Hufewiesen als Bürgergrün?
    (Thesen/Erfahrungsaustausch/Diskussion)

Die Themen deuten es schon an: Dies wird die erste und noch lange nicht die letzte Versammlung bei der Gestaltung der Hufewiesen als künftiges Bürgergrün sein. Wie es weitergeht, auch das werden wir an diesem Sonnabend gemeinsam festlegen – zusammen mit der Umweltbürgermeisterin als federführender Verantwortlicher auf seiten der Stadtverwaltung und mit dem erfahrenen Moderator von Beteiligungsverfahren Hermann Sträb.

Fürs leibliche Wohl ist gesorgt. Kinder können gerne mitkommen und derweil unter Aufsicht spielen.

Wir freuen uns auf Sie und auf Euch!

EINIGUNG !

Ja, es stimmt.

Es gibt einen Kompromiß zur künftigen Entwicklung der Hufewiesen. Auf einer Pressekonferenz am 8. März 2018 ist er bekanntgegeben worden.

  • Die ADLER Real Estate AG hat sich öffentlich dazu bekannt, die Flächen im Osten der Hufewiesen nicht zu bebauen, sondern sie an die Stadt zu übertragen, damit dort öffentliches Grün entstehen kann.
  • Die Stadt, vertreten durch den Baubürgermeister und durch Stadträte der Mehrheitsfraktionen, hat sich öffentlich dazu bekannt, auf den Grundstücken der ADLER Real Estate im Westen der Hufewiesen Baurecht zu schaffen.

Die Einzelheiten der Bebauung müssen noch ausgehandelt werden. Fest steht bis jetzt nur der Verbrauch an Land: Maximal 1,6 Hektar dürfen für Wohnen bebaut werden. Dazu kommen maximal 0,8 Hektar für „nichtstörendes“ Gewerbe.

Den besten Bericht in den Medien dazu findet man auf dem Portal „Pieschen aktuell“ von Winfried Schenk.
Herr Schenk hat sich auch die Mühe gemacht, die Einigung entlang der Flurstücksgrenzen im Themenstadtplan zu veranschaulichen. So sieht sie im Grundsatz aus:

Links der grünen Linie darf Adler Real Estate bauen – rechts davon werden die Hufewiesen öffentliches Grün. Grafik: Themenstadtplan / W. Schenk

Wir freuen uns, daß ein großer Teil der Hufewiesen erhalten bleibt!

Aber die Arbeit ist noch nicht zuende. Der Teufel steckt ja bekanntlich im Detail. Wir wollen wachsam begleiten, wie jetzt die Einzelheiten der Bebauung ausgehandelt werden. Und wir wollen dafür sorgen, daß im Osten der Hufewiesen ein besonderes öffentliches Grün ensteht. Die bäuerliche Kulturlandschaft soll erkennbar bleiben. Zugleich sollen möglichst viele Interessen von möglichen Nutzern in die Gestaltung einfließen.

Dies sind die nächsten Meilensteine:

  • Sonnabend, 24. März, 15 bis 18 Uhr
    Bürgergrün auf den Hufewiesen: So geht’s!
    Bürgerversammlung im Goldenen Lamm, Leipziger Straße 220
  • Dienstag, 10. April, ab 18 Uhr
    Öffentliche Vorstellung und Diskussion der Vorlage zum Bebauungsplan B-3028
    (= Kompromiß für die Hufewiesen)
    Ortsbeirat Pieschen, Rathaus Pieschen, Bürgerstraße 63 (II. Stock)

Entwurf Regionalplan: Stellungnahme des Vereins

Heute endet die Offenlage für den Entwurf für einen neuen Regionalplan für das Obere Elbttal und das Osterzgebirge. Für die Hufewiesen ist das wichtig, weil darin auch der Siedlungsbeschränkungsbereich rund um den Flughafen Dresden-Klotzsche neu festgelegt wird. Künftig wird nur noch die nordöstliche Hälfte der Hufewiesen in diesem Bereich liegen. (Vgl. auch unseren Beitrag vom 16. Dezember 2017.)

Im Prinzip dürfen in einem Siedlungsbeschränkungsbereich keine neuen Wohngebiete mehr geplant werden. Das schreibt der Landesentwicklungsplan von 2013 vor und setzt damit Bundesrecht in Sachsen um. Rund um den Flughafen Dresden-Klotzsche haben die Behörden aber in zähem Ringen acht Ausnahmen festgelegt. Eine davon auf den Hufewiesen. Bis zu 1,6 ha Bauland für Wohnen dürfen dort per Bebauungsplan genehmigt werden, wenn der Dresdner Stadtrat es so beschließt. So sieht es der Entwurf zum neuen Regionalplan vor.

Unser Verein begrüßt den Kompromiß, den der Entwurf des neuen Regionalplans für die Hufewiesen vorsieht. Wir betonen aber auch, wie wichtig es ist, die Oase zu erhalten. In unserer Stellungnahme zum Entwurf haben wir das so formuliert:

Stellungnahme von Hufewiesen Trachau e.V. vom 25.01.2018 18:27 zur Beteiligung
‚Regionalplan Oberes Elbtal/Osterzgebirge, Beteiligung zum Planentwurf‘
zu ‚Begründung zu Z 2.2.2.1‘
Betrifft: Ausnahmebereich in Dresden-Trachau vom Siedlungsbeschränkungsbereich für
den Flughafen Dresden-Klotzsche
Als Verein „Hufewiesen Trachau“ setzen wir uns seit 2011 für den Erhalt der
„Hufewiesen“ am historischen Anger von Alttrachau ein. Der geplante
Ausnahmebereich liegt im Westen der Hufewiesen.
Grundsätzlich wollen wir als Verein die Hufewiesen vollständig als Stadtnatur erhalten.
Zugleich erkennen wir an, daß eine behutsame Bebauung im Westen bei gleichzeitiger
Erhaltung des größeren Teils des Geländes als Stadtnatur einen diskutablen Kompromiß
bildet.

Stellungnahmen zum Entwurf des Regionalplans waren bis zum 31.01.2018 über ein Beteiligungsportal des Freistaates Sachsen möglich.

Stadtrat beschließt Erhalt der Hufewiesen

11.5.2017 im Dresdner Stadtrat. Kati Bischoffberger bringt den Antrag zum Erhalt der Hufewiesen ein. Quelle: Mitschnitt der Landeshauptstadt Dresden (mit freundlicher Genehmigung von Frau Bischoffberger).

Am Donnerstag, 11. Mai 2017, hat der Rat der Landeshauptstadt Dresden mit einer Mehrheit von 38 Stimmen den Oberbürgermeister beauftragt, die Hufewiesen als öffentliches Grün zu entwickeln. Um das abzusichern, soll die Verwaltung bis Ende Juli einen Entwurf für einen entsprechenden B-Plan erarbeiten.

B-Plan steht eigentlich für „Bebauungsplan“. Hier aber soll ein Bebauungsplan entworfen werden, der vorschreibt, daß eben nichts gebaut wird.

Ja, Ihr habt richtig gelesen. Endlich gibt es einen politischen Beschluß in Dresden zur Zukunft der Hufewiesen. Hurra!
Vielen Dank an die Stadträte, die das beschlossen haben! Insbesondere an Kati Bischoffberger! Sie wirkt seit 2015 mit einem Mandat der GRÜNEN für Pieschen im Stadtrat und hat den Antrag eingebracht.

Was aber sagt der Haupteigentümer der Hufewiesen dazu? Wie reagieren jetzt die Verantwortlichen der ADLER Real Estate AG aus Berlin?

Ein B-Plan ist das Instrument, um eine städtebauliche Zielsetzung abzusichern. Das ist eine große Errungenschaft in Deutschland. Hier gilt eben nicht: Wer besitzt, bestimmt. Vielmehr werden die Interessen von Einzelnen und die Interessen der Allgemeinheit sorgfältig abgewogen. Deshalb ist es ein komplizierter Prozeß, einen B-Plan aufzustellen. Wenn er beschlossen ist, sind die Eigentümer aller betroffenen Grundstücke daran gebunden.
So weit, so gut.
Ein B-Plan kann einen Eigentümer aber nicht dazu zwingen, irgendetwas mit seinem Grundstück zu tun. Für die Hufewiesen bedeutet das: Jetzt geht die Arbeit erst richtig los. Die Suche nach einer Einigung mit der ADLER Real Estate. Mit dem Beschluß des Stadtrates haben die verantwortlichen Bürgermeister und die Fachleute in der Stadtverwaltung dafür jetzt ein starkes Mandat bekommen.

Wir vom Verein Hufewiesen Trachau werden diese Suche nach einer Lösung nach Kräften unterstützen. Am 29. Mai sind wir zum nächsten Gespräch mit den Vertretern der ADLER Real Estate verabredet. Drückt uns die Daumen!

Nach sechs Jahren des Ringens rückt eine Lösung für die Hufewiesen in greifbare Nähe. Kann ich etwas beitragen?

Na klar! Das ist gar nicht schwer.

  • Kommt zum Trachenfest am 20. Mai auf die Hufewiesen! Feiert die Wiesen!
  • Beim Trachenfest wird es einen Info-Stand geben. Sagt Eure Meinung; informiert Euch!
  • Ideen, Infos, Eindrücke austauschen: gerne auch auf unserer facebook-Seite.
  • Jetzt ist ein schöner Moment zum Mitglied Werden bei den Freunden der Hufewiesen. Wir freuen uns auf Dich!

EIN FRÖHLICHES TRACHENFEST !
UND VIEL SCHUB FÜR DIE NÄCHSTEN SCHRITTE !

wünschen
die Aktiven vom Hufewiesen Trachau e.V.

Weitere Infos:

HufeRunde am 17. Juli – Ihr habt was verpaßt!

Wir schreiben den 28. September. Die letzte HufeRunde liegt zehn Wochen zurück, und wir berichten erst erst jetzt darüber. Warum? Ehrlich gesagt: Weil wir selbst erst einmal sehen mußten, wie es nun weitergehen kann. Aber erzählen wir lieber der Reihe nach:

Es war ein prächtiger Sommerabend. Der letzte Tag vor den Sommerferien. Für den Abend des 17. Juli hatte der Verein Hufewiesen Trachau ins Goldene Lamm eingeladen. Exakt ein Monat war vergangen, seit die Thomsen Group aus Hamburg inm Auftrag des Haupteigentümers der Hufewiesen, der ADLER Real Estate AG, ihre Vision von einer Entwicklung des Geländes zu einer grünen Wohnsiedlung präsentiert hatte.

Knapp dreißig Menschen füllten die Stühle im Erdgeschoß des Goldenen Lamms. Alle wollten erfahren, wie eine Alternative zu den Bauwünschen der ADLER Real Estate AG aussehen könnte. Kurioserweise waren aktive Lokalpolitiker dabei fast in der Überzahl:

Prominente Gäste bei der HufeRunde am 17. Juli 2014

Prominente Gäste bei der HufeRunde am 17. Juli 2014

  • Prominentester Gast war Markus Ulbig, derzeit sächsischer Innenminister und Kandidat der CDU für den hiesigen Wahlkreis bei der Landtagswahl Ende August (inzwischen direkt gewähltes Mitglied des Landtags).
  • Außerdem waren Stadträte, Ortsbeiräte und Mitglieder der Kreisvorstände von LINKEN, SPD, GRÜNEN, PIRATEN und FDP der Einladung gefolgt (siehe Schaubild).
  • Es wären beinahe noch mehr gewesen: Kati Bischoffberger und Ulrike Caspary, neugewählte Stadträtinnen der GRÜNEN, und Gunter Thiele, frisch gekürter baupolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Stadtrat, mußten wegen Überschneidungen mit Gremiensitzungen leider absagen, baten aber ausdrücklich darum. weiter informiert zu werden.

Der Abend begann klassisch. In rund 30 Minuten erläuerte die Vereinsvorsitzende Anja Osiander mit Hilfe vieler Schaubilder und eines Thesenpapiers die Vision des Vereins von den Hufewiesen als Bürgergrün.

Dann war das Publikum an der Reihe. Und das war der Moment für Veit Böhm, frischgewählter Stadtrat für Pieschen und Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes. Mit gewohnter Zielsicherheit wandte er sich an die beiden Vertreter der Unternehmensberatung Thomsen, die eigens für diesen Abend aus Hamburg angereist waren:

„Na, was sagen Sie denn dazu als Vertreter des Eigentümers?“

Das wollte Herr Böhm wissen. Und das ließ Herr Spiekermann (Thomsen Group) sich nicht zweimal fragen. Mit energischen Schritten eilte er nach vorn. In bisher nicht erlebter Klarheit stellte er die Position des Haupteigentümers der Hufewiesen, der ADLER REAL ESTATE AG, dar:

  • Vieles von den Vorstellungen des Vereins für das Bürgergrün sei doch in den Vorschlag von Thomsen für einen öffentlichen Grünkorridor in der Mitte des Geländes bereits eingeflossen…
  • Das Argument, daß Teile der Hufewiesen nicht bebaut werden könnten, sei für ADLER nicht stichhaltig. Alle planungsrechtlichen Einschränkungen ließen sich ausräumen, sei es durch technische Maßnahmen, sei es durch politische Entscheidungen; nötigenfalls auch durch einen Streit vor Gericht.
  • Deshalb würde die ADLER nicht von ihren Preisvorstellungen für die Grundstücke im Besitz ihrer Tochtergesellschaft MBG Trachau abrücken. Mindestens 5 Millionen Euro wolle sie einnehmen für ihre zehn Hektar Land auf den Hufewiesen.
  • Würde diese Forderung nicht erfüllt, bliebe das Gelände eben weiter abgesperrt – notfalls auch für Jahre.

Damit war das Feld eröffnet. Der Ton blieb freundlich und höflich, in der Sache aber entspann sich ein unverblümter Schlagabtausch zwischen den Vertretern von Thomsen, den anwesenden Wieslern und den zahlreich erschienenen Politikern. Die Einzelheiten des Konzepts für ein Bürgergrün gerieten darüber zur Nebensache. Welche Seite denn endlich mal Realitäten zur Kenntnis nehmen müßte und wo und wie denn überhaupt ein Kompromiß gefunden werden könnte, darum ging es in der Hauptsache.
Nach knapp zwei Stunden, als die Luft schon sehr dick geworden war, brachte schließlich Maurice Devantier, Ortsbeirat für die LINKE in Pieschen, einen salomonischen Vorschlag an:

Die Einzelheiten sind eigentlich nicht wichtig. Am besten wäre, einfach der ADLER das Geld zu geben, das sie verlangt! Warum? Weil schon für so viele Zwecke sinnlos 5 Millionen Euro ausgegeben worden sind, daß diese Investition sich im Vergleich dazu auf jeden Fall lohnt!

Auf diesem Höhepunkt endete die HufeRunde offiziell. Inoffiziell standen Wiesler, Politiker und die Vertreter von Thomsen noch lange in kleinen Gruppen im Saal und in der Sommernacht auf der Straße beisammen und tauschten weiter Gedanken und Ansichten aus.
Der Abend machte zum Greifen deutlich, welch ein Spannungsbogen sich zwischen den Visionen des Eigentümers (bzw. der Unternehmensberatung) auf der einen Seite und des Vereins auf der anderen Seite auftut.
Wir sagen: Danke an alle, die den Bogen an diesem Abend mitgespannt haben!

Mehr zum angekündigten Thema des Abends:
Hufewiesen als Bürgergrün: Leitideen

Die nächste Etappe im Bogenspannen/Brückenschlagen wartet schon:
Wie kann es weitergehen?

Stadtratswahl 2014: Was sagen die Kandidaten zu den Hufewiesen?

Am Sonntag, 25. Mai, wählen wir in Dresden einen neuen Stadtrat.
Anlaß für uns, einmal nachzufragen: Wie stehen die Kandidaten zu den Hufewiesen?
Die Antworten gibt es hier – und Kommentare gleich dazu.

Ein Zitat von Erich Kästner bringt den Kern des Konflikts auf den Punkt.

Ein Zitat von Erich Kästner bringt den Kern des Konflikts auf den Punkt.

Vorab einige Erläuterungen:

  • Zwei Wahlkreise berührt: Die Hufewiesen liegen im Wahlkreis 3 = Pieschen. Der Wahlkreis ist fast identisch mit dem Bereich des Ortsamtes. Die Hans-Richter-Siedlung allerdings ist dem Wahlkreis 4 = Nord zugeordnet worden. Deshalb haben wir die Kandidaten beider Wahlkreise um eine Stellungnahme zu den Hufewiesen gebeten.
  • Verlauf: Die Anfrage wurde am Abend des 8. Mai per email an die Kandidaten von CDU, DIE LINKE, Bündnis90/GRÜNE, SPD, FPD, Freie Bürger und Die Piraten verschickt. Redaktionsschluß war am 15. Mai, 18 Uhr. Bis dahin hatten folgende Politiker reagiert (in der Reihenfolge des Posteingangs):
    • im Wahlkreis Pieschen: Veit Böhm (CDU), Jan Kossick (Die Piraten), Kati Bischoffberger (GRÜNE), Pia Barkow und Maurice Devantier (beide DIE LINKE), Richard Kaniewski und Karin Luttmann (beide SPD). — Nachtrag: Eine Stellungnahme von Wolfgang Daniels (GRÜNE) folgte am 20. Mai.
    • im Wahlkreis Nord: Katherina Schubarth (SPD), Anja Apel (DIE LINKE), Holger Hase (FDP), Lothar Klein (CDU), Franz-Josef Fischer (Freie Bürger), Ulrike Caspary (GRÜNE).

    Bis zur Wahl werden wir auch alle weiteren Stellungnahmen von Kandidaten möglichst zeitnah hier im Netz veröffentlichen.

  • Wahlzeitung: Für Pieschen haben wir aus den eingegangenen Antworten eine kleine Wahlzeitung zusammengestellt. Sie wird in einer Auflage von 5.000 Stück an die Haushalte verteilt. Für den Wahlkreis 4 haben wir darauf verzichtet, weil wir damit nur einen Teil der WählerInnen erreicht hätten. Aus Platzgründen haben wir in der Wahlzeitung die Aussagen der Kandidaten in jeweils drei Sätzen zusammengefaßt, und zwar nach bestem Wissen und Gewissen, nicht immer wortgetreu, aber möglichst sinngenau. Hier im Netz dagegen finden sich alle Stellungnahmen im Wortlaut.

An die Kandidaten: — Was sehen Sie in den Hufewiesen? — Wieviel davon möchten Sie als öffentliches Grün erhalten? — Wie fassen Sie Ihre Rolle in dem Ringen um die Hufewiesen auf?

ANTWORTEN IM WAHLKREIS 3 = PIESCHEN

  • Veit Böhm (CDU): Es wäre unglaubwürdig, wenn wir Forderungen nach städtischen Geldern unterstützen würden. Wir werden uns nicht gegen legitime Entwicklungsprojekte eines Eigentümers stellen. Derzeit sehe ich keinen politischen Handlungsansatz.
    — Stellungnahme von Veit Böhm im Wortlaut

    • — Kommentar: Sehr geehrter Herr Böhm, ich möchte Sie ermutigen, sich auch einmal zu den Hufewiesen selbst zu äußern. Sie sprechen von den Interessen des Eigentümers und den Interessen der Anlieger. Das sind alles Partikularinteressen. Worin besteht denn Ihrer Meinung nach das Gemeinwohl in diesem Fall? Vor allem auf lange Sicht, über Generationen hinweg? Wäre es nicht die vornehmste Aufgabe der Politik, sich darum zu kümmern? (Anja Osiander)
    • — Antwort von Herrn Böhm (16.5.):
      Sehr geehrte Frau Osiander, wie Sie unschwer der Unterschrift auf unserer Internetseite entnehmen können, stammt der entsprechende Beitrag zum Thema Hufewiesen von mir und gibt in weiten Teilen meine persönliche Meinung wieder. Ich finde es zudem bedauerlich, dass die von Ihnen ausgesuchten und verkürzten Zitate nur teilweise den Inhalt des Beitrages wiedergeben. Nach Lektüre des gesamten Beitrages wird der geneigte Leser vermutlich zu einem anderen Meinungsbild kommen. Zum Thema Gemeinwohl ist zu sagen, dass dazu auch die Bereitstellung von Flächen für bezahlbaren Wohnungsbau und für Sport- und Freizeitflächen gehört. Mit besten Grüßen, Veit Böhm
      .
  • Jan Kossick (Die Piraten): Die Hufewiesen sind für die Menschen in Pieschen so wertvoll wie der Alaunpark für die Neustadt und der Große Garten für Dresden. Das genügt mir, um jeder Investoren-Phantasie eine Absage zu erteilen. Zusammen mit den Anwohnern sollte ein Konzept erarbeitet werden.
    — Stellungnahme von Jan Kossick im Wortlaut
  • Kati Bischoffberger (GRÜNE): Die Hufewiesen sind eine grüne Lunge von Pieschen, die bald ein Bürgerpark sein wird! Stadträte haben den Bürgerwillen zu vertreten und nicht das Finanzinteresse auswärtiger Investoren. Ich unterstütze die Initiative, auch als Trachenzeichnerin.
    — Stellungnahme von Kati Bischoffberger im Wortlaut
  • Pia Barkow und Maurice Devantier (beide DIE LINKE): Wir sehen in den Hufewiesen den letzten grünen Freiraum in einem immer dichter werdenden Stadtteil. Das wollen wir zu 100% erhalten. Wir ergreifen Partei für die Öffentlichkeit und sind dazu bereit, öffentliche Gelder für die Rettung der Hufewiesen auszugeben.
    — Stellungnahme von Pia Barkow und Maurice Devantier im Wortlaut
  • Richard Kaniewski (SPD): Die Hufewiesen sind ein wunderbares Kleinod. Ich bin für ihren Erhalt als grüne Oase in unserem wachsenden, bunten und lebendigen Stadtteil – möglichst zu 100%. Wichtig ist mir, daß die Wiesen so weit wie möglich als natürliches Grün erhalten bleiben.
    — Stellungnahme von Richard Kaniewski im Wortlaut
  • Karin Luttmann (SPD): Die Hufewiesen sind für mich ein einzigartiger grüner Raum, der das Potential hat, offen und vielfältig genutzt Erholung, Begegnung und Kreativität zu ermöglichen. Am liebsten zu 100% erhalten. Dafür will ich mich öffentlich und gegenüber der Verwaltung stark machen.
    — Stellungnahme von Karin Luttmann im Wortlaut
  • Wolfgang Daniels (GRÜNE) (20.5., im Wortlaut): Die Hufewiesen als Freiraum erhalten, für jedermann zugänglich. Ich möchte die Stadtverwaltung dazugewinnen, daß die Stadt den Kauf des Grundstücks vom Investor unterstützt. Wenn Anwohner und engagierte Bürger das Gelände gemeinsam erwerben wollen, sollte die Stadt die Rahmenbedingungen schaffen, daß ein BürgerGRÜN entstehen kann. Neben meiner Stadtratstätigkeit enagiere ich mich in Arbeitsgruppen des Vereins Hufewiesen.

ANTWORTEN IM WAHLKREIS 4 = NORD

  • Katherina Schubarth (SPD): Diese Gegend ist mir seit 1981 vertraut und sollte eine bürgerfreundliche Nutzung finden. Meine Vorstellungen dazu sind, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen mit den entsprechenden Grünflächen und vor allem, ein „Grünes Klassenzimmer“ zu gestalten.
    — Stellungnahme von Katherina Schubarth im Wortlaut
  • Anja Apel (DIE LINKE): Wo finden Kinder und Jugendliche überhaupt noch die Möglichkeit, ohne vorgegebene Strukturen zu sein? Es ist ganz wichtig, Mehrheiten zu organisieren. Ziel muss es sein, einen Teil mindestens abzukaufen mit städtischen Geldern, dafür eventuell die Bebauung eines anderen Teils zu genehmigen.
    — Stellungnahme von Anja Apel im Wortlaut
  • Holger Hase (FDP): Ich finde Ihr persönliches Engagement ganz toll und kann Sie nur darin bestärken. Die Dresdner FDP bekennt sich in ihrem aktuellen Kommunalwahlprogramm klar zur Erhaltung und zum Ausbau vorhandener innerstädtischer Grünflächen. Ich werde meine Pieschener Parteifreunde bitten, sich der Sache anzunehmen.
    — Stellungnahme von Holger Hase im Wortlaut

    • — Kommentar: Sehr geehrter Herr Hase, Ihre Reflektionen freuen mich besonders. Ich hoffe, daß Sie innerhalb der FDP da noch einiges bewegen können. (Anja Osiander)
      .
  • Lothar Klein (CDU): Ich hege Sympathie für Ihr Anliegen. Ob eine bauliche Abrundung an den Hufewiesen sinnvoll ist, vermag ich mangels Detailkenntnis derzeit nicht zu sagen. Ich bin aber gerne bereit, mich unter stadtplanerischen Aspekten in die Problematik zu vertiefen.
    — Stellungnahme von Lothar Klein im Wortlaut

    • — Kommentar: Sehr geehrter Herr Klein, vielen Dank für diese ebenso persönliche wie ausgewogene Stellungnahme. Das sind die positivsten Äußerungen, die wir bis jetzt offiziell von seiten der CDU gehört haben! (Anja Osiander)
      .
  • Franz-Josef Fischer (Freie Bürger): Bitte kämpfen Sie tapfer weiter, wir werden im Bauausschuss ebenfalls aufpassen. Mehr kann ich nicht versprechen, im Wahlkampf wird ohnehin zu viel versprochen.
    — Stellungnahme von Franz-Josef Fischer im Wortlaut

    • — Kommentar: Sehr geehrter Herr Fischer, vielen Dank für die Pointe, aber eigentlich weichen Sie den Fragen aus. Wo, wenn nicht im Wahlkampf, ist die Gelegenheit, Debatten einmal öffentlich zu führen und nicht nur hinter verschlossenen Türen? (Anja Osiander)
      .
  • Ulrike Caspary (GRÜNE): Die Hufewiesen sind wertvoll für die Erholung und als historischer Raum. Um Planungssicherheit zu schaffen, sollte die Stadt das Gelände erwerben. Die Stadtverwaltung und der Verein sollten zusammenarbeiten.
    — Stellungnahme von Ulrike Caspary im Wortlaut

Soweit die Kandidaten. Nun aber haben wir das Wort! Mit drei Stimmen sogar. Am 25. Mai. Selbst etwas tun. Geht wählen!

Die Hufewiesen und die Politik – Positionspapier zur Kommunalwahl 2014

Erst feiern, dann abstimmen. Nach dem Trachenfest am 24. Mai haben wir am 25. Mai gleich drei Stimmen zu vergeben. Bei der Kommunalwahl. Dabei bestimmen wir, wie in den kommenden fünf Jahren die Mehrheiten im Dresdner Stadtrat aussehen werden. Und das wird auch die Zukunft der Hufewiesen beeinflussen!

Wir erwarten von der Politik keine Wunder.
Aber: Wir wünschen uns,

  • daß die PolitikerInnen Farbe bekennen,
  • daß sie sich einmischen in die Debatte über die Hufewiesen
  • und daß sie mithelfen bei der Suche nach einer Lösung für die aktuelle Blockade.

Wir möchten mit den Politikern ins Gespräch kommen. Und zwar möglichst konkret. Dazu haben wir ein Positionspapier verfaßt: Was wird aus den Hufewiesen? Darin beschreiben wir, was wir als Bürger für den Erhalt der Hufewiesen tun wollen. Und wir erläutern, was die Politik dazu tun kann.

Die Hauptaussagen haben wir in Fünf Thesen zusammengefaßt:

  1. Worum geht es eigentlich?
  2. Was ist das Besondere an den Hufewiesen?
  3. Wofür setzt der Verein sich ein?
  4. Wie tun wir das?
  5. Was erwarten wir von der Politik?

.

Was wird aus den Hufewiesen? Thesen zur Komunalwahl, Mai 2014.

Was wird aus den Hufewiesen? Thesen zur Kommunalwahl, Mai 2014.

Das gesamte Positionspapier ist 14 Seiten stark – viel Stoff zum Nachlesen, Nachdenken, Weiterleiten…

Den Text haben wir an alle Kandidaten für den Stadtrat in den Wahlkreisen 3 (Pieschen) und 4 (Nord) verschickt. Die Antworten sind vielfältig und teilweise überraschend ausgefallen.

Kein Beton in den Köpfen!

Aus gegebenem Anlaß hier eine Botschaft zum Thema undemokratische Parteien:

Liebe Freundinnen und Freunde der Hufewiesen,

in der letzten Zeit wurden wir mehrmals von Nachbarn darauf aufmerksam gemacht, dass die NPD in ihrem Wahlkampf versucht, sich über das Thema der Hufewiesen zu profilieren. Leider können wir diese Versuche nicht unterbinden, möchten sie aber hiermit kommentieren.

Unser Verein versteht sich als Vermittler in einem festgefahrenen Konflikt. Er bringt verschiedene Interessengruppen mit unterschiedlichen Zielen bezüglich der Nutzung der Hufewiesen zusammen. Jeder Akteur wird von uns gefordert, sich mit den Wünschen und Positionen der jeweils anderen Gruppe vertraut zu machen und auseinanderzusetzen. Jeder Akteur wird gleich gewichtet, niemand wird diskriminiert. Diese Grundsätze einzuhalten, ist auch für uns manchmal eine Herausforderung, aber dies ist unsere, zutiefst demokratische Handlungsweise.

Nach unserer Einschätzung ist die NPD weder willens noch in der Lage, sich auf so einen Prozess einzulassen. Nicht nur deshalb lehnen wir jede Zusammenarbeit mit dieser Partei ab.

Unsere Empfehlung: Gehen Sie am 25. Mai wählen, und wählen Sie demokratisch!

Die Hufewiesler

Wahlprogramm interaktiv

Die Partei „Die Linke.“ hat sich etwas Besonderes einfallen lassen. Über ihr Programm für die Wahlen zum Dresdner Stadtrat entscheiden nicht nur die Parteimitglieder, sondern alle Interessierten mit.

Die Hufewiesen im interaktiven Programm der LINKEN für die Wahlen zum Stadtrat 2014.

Die Hufewiesen im interaktiven Programm der LINKEN für die Wahlen zum Stadtrat 2014.

Man nehme:

  • eine Netzseite mit Datenbank
  • eine Sammlung von Forderungen, formuliert von Mitgliedern und auf Übereinstimmung mit den Zielen der Partei überprüft durch eine Programmkommission

… und biete dazu:

  • einen login
  • eine Bewertungsmöglichkeit und eine Möglichkeit für Kommentare

… und fertig ist das interaktiv gestaltete Wahlprogramm!

Auch die Hufewiesen haben im Programm der LINKEN für die Wahlen zum Dresdner Stadtrat einen Platz. Unter der Nummer 125 heißt es:

Die Stadt Dresden kauft die letzte große Grünfläche im Ortsamt Pieschen zurück und sorgt für den Erhalt der „Hufewiesen Trachau“.

Der Clou: Wem diese Forderung gefällt, der kann sie befördern! Derzeit liegt sie mit einer Bewertung von 3,94 unter maximal 5 möglichen Punkten auf Platz 72 (Stand 17. April 2014). Wenn man sie höher bewertet, wandert sie weiter nach vorne unter all den Forderungen, um die sich die LINKE in den kommenden fünf Jahren im Stadtrat kümmern will…

So wird’s gemacht:

  • das interaktive Wahlprogramm der LINKEN aufrufen
  • registrieren
  • einwählen
  • die Forderung Nummer 125 aufrufen
    (oder mit der Suchfunktion des eigenen Browser-Programms „Hufewiesen“ aufrufen)
  • bewerten und bestätigen
  • …fertig!

Probiert es aus! Noch ist das Wahlprogramm freigeschaltet:
http://kwp14.lise-dd.de/

Geht wählen!

Am Sonntag, den 25. Mai 2014, wählen wir einen neuen Stadtrat für Dresden und neue Ortsbeiräte für unsere Stadtteile. Die Ergebnisse werden auch das Schicksal der Hufewiesen beeinflussen. Jede und jeder Wahlberechtigte hat gleich mehrere Stimmen dafür. Wichtig: Man muß sie auch nutzen!

Die Nichtwähler als schweigende Mehrheit. Quelle: http://www.dresden.de/media/pdf/wahlen/KWK_3.pdf

Die Nichtwähler als schweigende Mehrheit im Wahlkreis Pieschen.
Quelle: http://www.dresden.de/media/pdf/wahlen/KWK_3.pdf

Das Wahlverfahren sieht vor, daß man drei Stimmen beliebig auf die Kandidaten verteilen kann. So hat man die Wahl nicht nur zwischen den Parteien, sondern auch unter den Vertretern einer Partei (vgl. die Hinweise des Sächsischen Staatsministeriums des Innern). Entsprechend lang ist der Stimmzettel…

Die Listen sind zusammengestellt nach den Angaben der Parteien auf deren Netzseiten, Stand. 17. April 2014.

Wegen der Bevölkerungsentwicklung sind die Wahlkreise 2014 etwas anders zugeschnitten. So zählt das Quartier westlich der Aachener Straße sowie nördlich der Schützenhofstraße aus Gründen des Proporz nicht zum Wahlkreis Pieschen, sondern zum Wahlkreis Nord. Dort treten andere Kandidaten an (vgl. die Wahlkreiskarte 2014 der Kommunalen Statistikstelle).

Bei den letzten Wahlen im Jahre 2009 hatte die CDU im Wahlkreis Pieschen die Nase vorn mit rund 27 Prozent der abgegebenen Stimmen vor den GRÜNEN mit gut 17 Prozent, der LINKEN mit rund 16 Prozent, der FDP mit 15 Prozent und der SPD mit knapp 12 Prozent. Die meisten Wahlberechtigten stimmten jedoch für niemanden. Nur vier von zehn gaben überhaupt ihre Stimme ab.

So wählten die Pieschener 2004 und 2009 für Stadtrat und Landtag. Quelle: http://www.dresden.de/media/pdf/wahlen/KWK_3.pdf

So wählten die Pieschener 2004 und 2009 für Stadtrat und Landtag.
Quelle (mit Zahlen): http://www.dresden.de/media/pdf/wahlen/KWK_3.pdf

Soweit die Spielregeln. Alles klar?
Jetzt braucht es nur noch dreierlei:

  • Wissen, was die Politik für die Hufewiesen tun kann – mehr…
  • Wissen, was die Kandidaten dazu sagen – mehr…
  • Wählen Gehen!
Wahlunterlagen 2009 Quelle: http://dresden.stadtwiki.de/sw/images/3/39/Briefwahlunterlagen_Kommunalwahl_2009.jpg

Hier steckt die Zukunft der Hufewiesen drin – Wahlunterlagen in Dresden (Archivbild aus dem Jahre 2009)
Quelle: http://dresden.stadtwiki.de/sw/images/3/39/Briefwahlunterlagen_Kommunalwahl_2009.jpg