Den Hufewiesen den Rücken stärken

Liebe Freunde der Hufewiesen!

Die Hufewiesen in Trachau bilden eine grüne Oase mitten in der Stadt. Du biegst um eine Ecke… – und auf einmal tauchst Du ein in ein vielfältiges Biotop, einen Gegenpol zur gebauten Umwelt, einen Spielplatz für die Sinne. Ein Kleinod.

Daß die Hufewiesen heute so sind, wie sie sind – verwunschen, grün, weit, freier Raum – ist ein Glück. Es ist das Ergebnis von günstigen Entwicklungen und von beherztem Engagement. Damit es hier auch glücklich weitergeht, dafür gibt es den Verein Hufewiesen Trachau.

Der Verein hat klein angefangen, im Januar 2012, aus den Protesten gegen Pläne für eine Bebauung der Hufewiesen heraus. Heute sind wir anerkannt als kompetenter Gesprächspartner bei Politikern und Amtsvertretern. Wir halten den Kontakt zu dem wichtigsten derzeitigen Eigentümer der Hufewiesen (der Immobiliengesellschaft ADLER Real Estate). Wir feiern das kleine, aber feine und schon legendäre Trachenfest. Wir kümmern uns um den Naturschutz rund um die Hufewiesen und entwickeln Ideen für das Grün, aber auch für den historischen Dorfkern von Alttrachau.

Kurz: Hier gibt es viel Raum zum Gestalten. Der Verein ist dafür die Plattform. Auch für Ihren Beitrag. Auch für Deine Ideen. email hidden; JavaScript is required

Keine Zeit? Leben ist schon voll. Aber unterstützen will ich doch… Da gibt es eine einfache Lösung:
Mitglied werden im Hufewiesen Trachau e.V.! Gemeinsam stärken wir die Stimme der Hufewiesen.

Übrigens: Der Mitgliedsbeitrag liegt bei zwölf Euro im Jahr.

Unsere Satzung >>

Ziele des Vereins (beschlossen im Oktober 2015)

Hauptanliegen des Vereins ist es, die Hufewiesen zu erhalten und als öffentlich zugängliche Grünfläche mit unterschiedlichen Nutzungen zu entwickeln.
Elemente dessen sind eine landbauliche Nutzung in Verbindung mit Bildungsangeboten, die Erhaltung großer Teile der existierenden Waldflächen und ggf. eine kleinteilige gärtnerische Nutzung ohne Gewinnabsichten. Dabei soll die jetzige landschaftsräumliche Gliederung in ihren Grundzügen erhalten und so die Spuren der historischen Nutzung sichtbar bleiben.
Die Hufewiesen sollen ein Stück Landschaft in der Stadt darstellen und kein öffentlicher Park im üblichen Sinne werden.Sie sollen ein Ausgangspunkt für gemeinsinnstiftende Aktivitäten und Stadtteilkultur werden. Die konkrete Verortung der Nutzung auf den Hufewiesen soll in einem Verfahren intensiver Bürgerbeteiligung festgelegt werden.
Die Gestaltung der Eigentumsverhältnisse ist für den Verein zweitrangig. Eigentümer könnten sowohl die öffentliche Hand als auch Private, z.B. Stiftungen, sein. Die notwendige Pflege der Fläche soll über den Träger der landbaulichen Nutzung mit Unterstützung durch den Verein gewährleistet werden.
Als Kompromiss würde der Verein eine geringfügige bauliche Nutzung am westlichen Rand der Fläche mittragen. Dies ist jedoch kein Ziel des Vereins.

Trachenfest 2015 am 30. Mai: Herzliche Einladung!

Noch zehn Tage. Neun. Acht. Sieben… Der magische Tag naht, an dem die Hufewiesen einmal im Jahr für alle zugänglich sind. Die Vorbereitungen nehmen Fahrt auf. Im Verborgenen schnaufen schon die neuen Trachen, die am 30. Mai auf die Bühne an der Gaußstraße steigen werden. Die Spannung steigt…

Trachenfest_2015_A4_klein

Alle Attraktionen aufzuzählen, würde hier den Rahmen sprengen. Soviel sei nur angedeutet: Die im letzten Jahr gefeierte Band Seau Volant und die Samba-Truppe für die Trachenparade werden wieder dabei sein. Die Genußmeile lockt mit erstaunlichen Speisen und Wundertrunken. Bunte Stände zum Mitmachen und Staunen und ein feiner kleiner Kreativmarkt ergänzen das bunte Bühnenprogramm. Informationen und Ideen für die Bewahrung der Hufewiesen gibt’s bei einer Zitronenlimonade. Wer mag, kann auch einfach im Liegestuhl das weite Grün genießen…

Besondere Einblicke bietet schließlich das stille Örtchen, das extra für diesen Tag gestaltet wird.

Rund fünfzig Helfer machen das Trachenfest möglich. Aber das heißt nicht, daß schon alles getan und geregelt wäre. Auch an diesem magischen Tag gilt: Geben macht glücklich! Die Aktiven und alle Festbesucher freuen sich über alle, die etwas dazutun möchten:

  • Kuchen spenden!
    Bitte einfach im Laufe des Festes in der Genußmeile abgeben…
    Hmmmm! Danke!
  • Zeit spenden!
    Mit zwei Händen mehr macht es doppelt soviel Spaß. Einfach eintragen und mitmachen.
    Wupp… Danke!
  • Budget spenden!
    Rund 750 Euro streckt der Verein vor. Für Plakate, Versicherung, Gebühren, Ausstattung, Verpflegung. Gebt etwas dazu! Gerne gegen Spendenbescheinigung. Ab vierzig Euro gibt’s einen kleinen Kuschelkloß als Dankeschön, ab 100 Euro einen großen…
    Kontoverbindung:
    RA Hänsch Anderkonto
    IBAN: DE58 1203 0000 1013 8459 02
    Verwendungszweck: Trachenfest 2015
    Bitte Adresse angeben.
    Danke!

Noch sechs, fünf, vier… Der Zaun an der Gaußstraße öffnet sich.
Kommt herbei, es ist alles bereit!
*** Sonnabend * 30. Mai 2015 * 12 bis 18 Uhr * Zugang von der Gaußstraße in Alttrachau ***

Die Hufewiesen als Bürgergrün: Entwurf zur Diskussion

So. Thomsen war da.

Und wir?
Wie wollen wir denn die Hufewiesen entwickeln?

>> Auftritt Thomsen: Teil 1, Teil 2, Teil 3.

Hufewiesen als Bürgergrün: Drei Zonen, wenig Infrastruktur.

Hufewiesen als Bürgergrün: Drei Zonen, wenig Infrastruktur.

Darüber hat sich eine Arbeitsgruppe aus Fachleuten und Bürgern seit November 2013 Gedanken gemacht. Ihre Aufgabe war es, die Wünsche und Anregungen aufzugreifen, die Bürger und Fachleute in unserer Bürgerbefragung zu den Hufewiesen im Herbst 2013 geäußert hatten. Zusammentragen, abwägen, diskutieren, recherchieren, ergänzen, sortieren, weiterentwickeln. Im Juni 2014 haben wir die Arbeit abgeschlossen. Nun liegt ein Entwurf für ein Konzept vor. Vielen Dank an alle, die sich eingebracht haben!

Der Entwurf stellt dar, wie die Hufewiesen als öffentliches Grün gestaltet werden können, und zwar von den Bürgern selbst. Folgende Fragen wollen wir beantworten:

  • Was ist das Besondere an den Hufewiesen als öffentliches Grün?
  • Wieso bringt ein Bürgergrün einen höheren gesellschaftlichen Mehrwert als eine Bebauung?
  • Wie kann das konkret aussehen?
  • Wie läßt sich das nachhaltig und finanziell solide organisieren?

Ausgeklammert bleibt die Frage, wie eine Einigung mit den derzeitigen Eigentümern herbeigeführt werden kann. Diese Frage gehört zu Schritt 2. Sie wird sich erst stellen, wenn das Konzept fertig ist. Erst dann wird es auch wieder um eine mögliche Bebauung am Rande der Hufewiesen gehen – um das Für und Wider und das Ob überhaupt.

Schritt 1: Entwurf zur Diskussion!

Das künftige Bürgergrün auf den Hufewiesen: Wie kann, wie soll es aussehen?
Wir schlagen vor:

  • Die Hufewiesen als grünes Herz in einem Stadtraum voller historisch gewachsener Kontraste
  • Bäuerliche Prägungen als Leitideen für die Gestaltung: Räumliche Gliederung in Hufen; Beschränktheit der Mittel im Verhältnis von Mensch und Natur
  • Gewachsene Zonen von Wald, Wiesen und Gartenland erhalten; Infrastruktur bleibt rudimentär
  • Hufewiesen als Spielräume – für das Denken, für die Sinne, das Miteinander = Lebensgrundlage für städtisches Leben
  • Stiftung als Träger; Pächter und sonstige Nutzer übernehmen Pflege und Gestaltung

Zum Weiterlesen: Entwurf zum Konzept, Stand 15. Juni 2014 (pdf)

Mitmachen:
Wir diskutieren über den Entwurf in der großen HufeRunde am Donnerstag, 17. Juli, 20:15 Uhr im Goldenen Lamm, Leipziger Straße 220. Dabei sprechen wir auch darüber, wie wir das Konzept öffentlich machen und weiterentwickeln können.

Stadtratswahl 2014: Was sagen die Kandidaten zu den Hufewiesen?

Am Sonntag, 25. Mai, wählen wir in Dresden einen neuen Stadtrat.
Anlaß für uns, einmal nachzufragen: Wie stehen die Kandidaten zu den Hufewiesen?
Die Antworten gibt es hier – und Kommentare gleich dazu.

Ein Zitat von Erich Kästner bringt den Kern des Konflikts auf den Punkt.

Ein Zitat von Erich Kästner bringt den Kern des Konflikts auf den Punkt.

Vorab einige Erläuterungen:

  • Zwei Wahlkreise berührt: Die Hufewiesen liegen im Wahlkreis 3 = Pieschen. Der Wahlkreis ist fast identisch mit dem Bereich des Ortsamtes. Die Hans-Richter-Siedlung allerdings ist dem Wahlkreis 4 = Nord zugeordnet worden. Deshalb haben wir die Kandidaten beider Wahlkreise um eine Stellungnahme zu den Hufewiesen gebeten.
  • Verlauf: Die Anfrage wurde am Abend des 8. Mai per email an die Kandidaten von CDU, DIE LINKE, Bündnis90/GRÜNE, SPD, FPD, Freie Bürger und Die Piraten verschickt. Redaktionsschluß war am 15. Mai, 18 Uhr. Bis dahin hatten folgende Politiker reagiert (in der Reihenfolge des Posteingangs):
    • im Wahlkreis Pieschen: Veit Böhm (CDU), Jan Kossick (Die Piraten), Kati Bischoffberger (GRÜNE), Pia Barkow und Maurice Devantier (beide DIE LINKE), Richard Kaniewski und Karin Luttmann (beide SPD). — Nachtrag: Eine Stellungnahme von Wolfgang Daniels (GRÜNE) folgte am 20. Mai.
    • im Wahlkreis Nord: Katherina Schubarth (SPD), Anja Apel (DIE LINKE), Holger Hase (FDP), Lothar Klein (CDU), Franz-Josef Fischer (Freie Bürger), Ulrike Caspary (GRÜNE).

    Bis zur Wahl werden wir auch alle weiteren Stellungnahmen von Kandidaten möglichst zeitnah hier im Netz veröffentlichen.

  • Wahlzeitung: Für Pieschen haben wir aus den eingegangenen Antworten eine kleine Wahlzeitung zusammengestellt. Sie wird in einer Auflage von 5.000 Stück an die Haushalte verteilt. Für den Wahlkreis 4 haben wir darauf verzichtet, weil wir damit nur einen Teil der WählerInnen erreicht hätten. Aus Platzgründen haben wir in der Wahlzeitung die Aussagen der Kandidaten in jeweils drei Sätzen zusammengefaßt, und zwar nach bestem Wissen und Gewissen, nicht immer wortgetreu, aber möglichst sinngenau. Hier im Netz dagegen finden sich alle Stellungnahmen im Wortlaut.

An die Kandidaten: — Was sehen Sie in den Hufewiesen? — Wieviel davon möchten Sie als öffentliches Grün erhalten? — Wie fassen Sie Ihre Rolle in dem Ringen um die Hufewiesen auf?

ANTWORTEN IM WAHLKREIS 3 = PIESCHEN

  • Veit Böhm (CDU): Es wäre unglaubwürdig, wenn wir Forderungen nach städtischen Geldern unterstützen würden. Wir werden uns nicht gegen legitime Entwicklungsprojekte eines Eigentümers stellen. Derzeit sehe ich keinen politischen Handlungsansatz.
    — Stellungnahme von Veit Böhm im Wortlaut

    • — Kommentar: Sehr geehrter Herr Böhm, ich möchte Sie ermutigen, sich auch einmal zu den Hufewiesen selbst zu äußern. Sie sprechen von den Interessen des Eigentümers und den Interessen der Anlieger. Das sind alles Partikularinteressen. Worin besteht denn Ihrer Meinung nach das Gemeinwohl in diesem Fall? Vor allem auf lange Sicht, über Generationen hinweg? Wäre es nicht die vornehmste Aufgabe der Politik, sich darum zu kümmern? (Anja Osiander)
    • — Antwort von Herrn Böhm (16.5.):
      Sehr geehrte Frau Osiander, wie Sie unschwer der Unterschrift auf unserer Internetseite entnehmen können, stammt der entsprechende Beitrag zum Thema Hufewiesen von mir und gibt in weiten Teilen meine persönliche Meinung wieder. Ich finde es zudem bedauerlich, dass die von Ihnen ausgesuchten und verkürzten Zitate nur teilweise den Inhalt des Beitrages wiedergeben. Nach Lektüre des gesamten Beitrages wird der geneigte Leser vermutlich zu einem anderen Meinungsbild kommen. Zum Thema Gemeinwohl ist zu sagen, dass dazu auch die Bereitstellung von Flächen für bezahlbaren Wohnungsbau und für Sport- und Freizeitflächen gehört. Mit besten Grüßen, Veit Böhm
      .
  • Jan Kossick (Die Piraten): Die Hufewiesen sind für die Menschen in Pieschen so wertvoll wie der Alaunpark für die Neustadt und der Große Garten für Dresden. Das genügt mir, um jeder Investoren-Phantasie eine Absage zu erteilen. Zusammen mit den Anwohnern sollte ein Konzept erarbeitet werden.
    — Stellungnahme von Jan Kossick im Wortlaut
  • Kati Bischoffberger (GRÜNE): Die Hufewiesen sind eine grüne Lunge von Pieschen, die bald ein Bürgerpark sein wird! Stadträte haben den Bürgerwillen zu vertreten und nicht das Finanzinteresse auswärtiger Investoren. Ich unterstütze die Initiative, auch als Trachenzeichnerin.
    — Stellungnahme von Kati Bischoffberger im Wortlaut
  • Pia Barkow und Maurice Devantier (beide DIE LINKE): Wir sehen in den Hufewiesen den letzten grünen Freiraum in einem immer dichter werdenden Stadtteil. Das wollen wir zu 100% erhalten. Wir ergreifen Partei für die Öffentlichkeit und sind dazu bereit, öffentliche Gelder für die Rettung der Hufewiesen auszugeben.
    — Stellungnahme von Pia Barkow und Maurice Devantier im Wortlaut
  • Richard Kaniewski (SPD): Die Hufewiesen sind ein wunderbares Kleinod. Ich bin für ihren Erhalt als grüne Oase in unserem wachsenden, bunten und lebendigen Stadtteil – möglichst zu 100%. Wichtig ist mir, daß die Wiesen so weit wie möglich als natürliches Grün erhalten bleiben.
    — Stellungnahme von Richard Kaniewski im Wortlaut
  • Karin Luttmann (SPD): Die Hufewiesen sind für mich ein einzigartiger grüner Raum, der das Potential hat, offen und vielfältig genutzt Erholung, Begegnung und Kreativität zu ermöglichen. Am liebsten zu 100% erhalten. Dafür will ich mich öffentlich und gegenüber der Verwaltung stark machen.
    — Stellungnahme von Karin Luttmann im Wortlaut
  • Wolfgang Daniels (GRÜNE) (20.5., im Wortlaut): Die Hufewiesen als Freiraum erhalten, für jedermann zugänglich. Ich möchte die Stadtverwaltung dazugewinnen, daß die Stadt den Kauf des Grundstücks vom Investor unterstützt. Wenn Anwohner und engagierte Bürger das Gelände gemeinsam erwerben wollen, sollte die Stadt die Rahmenbedingungen schaffen, daß ein BürgerGRÜN entstehen kann. Neben meiner Stadtratstätigkeit enagiere ich mich in Arbeitsgruppen des Vereins Hufewiesen.

ANTWORTEN IM WAHLKREIS 4 = NORD

  • Katherina Schubarth (SPD): Diese Gegend ist mir seit 1981 vertraut und sollte eine bürgerfreundliche Nutzung finden. Meine Vorstellungen dazu sind, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen mit den entsprechenden Grünflächen und vor allem, ein „Grünes Klassenzimmer“ zu gestalten.
    — Stellungnahme von Katherina Schubarth im Wortlaut
  • Anja Apel (DIE LINKE): Wo finden Kinder und Jugendliche überhaupt noch die Möglichkeit, ohne vorgegebene Strukturen zu sein? Es ist ganz wichtig, Mehrheiten zu organisieren. Ziel muss es sein, einen Teil mindestens abzukaufen mit städtischen Geldern, dafür eventuell die Bebauung eines anderen Teils zu genehmigen.
    — Stellungnahme von Anja Apel im Wortlaut
  • Holger Hase (FDP): Ich finde Ihr persönliches Engagement ganz toll und kann Sie nur darin bestärken. Die Dresdner FDP bekennt sich in ihrem aktuellen Kommunalwahlprogramm klar zur Erhaltung und zum Ausbau vorhandener innerstädtischer Grünflächen. Ich werde meine Pieschener Parteifreunde bitten, sich der Sache anzunehmen.
    — Stellungnahme von Holger Hase im Wortlaut

    • — Kommentar: Sehr geehrter Herr Hase, Ihre Reflektionen freuen mich besonders. Ich hoffe, daß Sie innerhalb der FDP da noch einiges bewegen können. (Anja Osiander)
      .
  • Lothar Klein (CDU): Ich hege Sympathie für Ihr Anliegen. Ob eine bauliche Abrundung an den Hufewiesen sinnvoll ist, vermag ich mangels Detailkenntnis derzeit nicht zu sagen. Ich bin aber gerne bereit, mich unter stadtplanerischen Aspekten in die Problematik zu vertiefen.
    — Stellungnahme von Lothar Klein im Wortlaut

    • — Kommentar: Sehr geehrter Herr Klein, vielen Dank für diese ebenso persönliche wie ausgewogene Stellungnahme. Das sind die positivsten Äußerungen, die wir bis jetzt offiziell von seiten der CDU gehört haben! (Anja Osiander)
      .
  • Franz-Josef Fischer (Freie Bürger): Bitte kämpfen Sie tapfer weiter, wir werden im Bauausschuss ebenfalls aufpassen. Mehr kann ich nicht versprechen, im Wahlkampf wird ohnehin zu viel versprochen.
    — Stellungnahme von Franz-Josef Fischer im Wortlaut

    • — Kommentar: Sehr geehrter Herr Fischer, vielen Dank für die Pointe, aber eigentlich weichen Sie den Fragen aus. Wo, wenn nicht im Wahlkampf, ist die Gelegenheit, Debatten einmal öffentlich zu führen und nicht nur hinter verschlossenen Türen? (Anja Osiander)
      .
  • Ulrike Caspary (GRÜNE): Die Hufewiesen sind wertvoll für die Erholung und als historischer Raum. Um Planungssicherheit zu schaffen, sollte die Stadt das Gelände erwerben. Die Stadtverwaltung und der Verein sollten zusammenarbeiten.
    — Stellungnahme von Ulrike Caspary im Wortlaut

Soweit die Kandidaten. Nun aber haben wir das Wort! Mit drei Stimmen sogar. Am 25. Mai. Selbst etwas tun. Geht wählen!

Die Bürgerbefragung 2013 in bewegten Bildern

Im August 2013 war das Jahr voll.

12 Monate Absperrung der Hufewiesen. 12 Monate Wachdienst und Platzverweise. 12 Monate Unkrautwuchern hinter Bauzäunen und Flatterband.

Diesem Stillstand wollten wir nicht länger tatenlos zusehen.
Also riefen wir die Bürger auf, sich zu Wort zu melden: in unserer Bürgerbefragung!

Auf 10.000 Postkarten wurde das Programm der Bürgerbefragung 2013 bekanntgemacht.

Auf 10.000 Postkarten wurde das Programm der Bürgerbefragung 2013 bekanntgemacht.

  • Am 21. September 2013 begann es mit einem symbolischen „Kirchsteigputz“.
  • Es folgten Bürgerspaziergänge, ein Gesprächsabend mit Fachleuten und ein „Bazar der Möglichkeiten“ als je vierstündige Ideenwerkstatt in zwei Teilen.
  • Parallel dazu lief unsere Umfrage zur Zukunft der Hufewiesen.
  • Am 29. Januar 2014 dann der krönende Abschluß: eine Bürgerversammlung im Großen Saal im „Goldenen Lamm“ mit Uwe Steimle.

Und nun?

Die Befragung hat viel in Bewegung gesetzt. Neue Wiesler sind dazugestoßen, neue Ideen sind aufgetaucht, neue Netzwerke spinnen sich immer weiter. Noch steht der Zaun rund um die Hufewiesen. Aber der Wachdienst ist abgezogen, und in vielen Gesprächen kristallisieren sich die Eckpunkte für eine mögliche Einigung mit der ADLER Real Estate AG heraus.

Wie das kam, das zeigen diese Eindrücke und O-Töne von der Befragung 2013:


Kirchsteigputz im September 2013


„Bazar der Möglichkeiten“ – Teil 1
in der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung am 12. Oktober 2013


Stimmen zu den Hufewiesen – eingefangen beim „Bazar der Möglichkeiten“, Teil 2,
im Goldenen Lamm am 16. November 2013
.

Kein Beton in den Köpfen!

Aus gegebenem Anlaß hier eine Botschaft zum Thema undemokratische Parteien:

Liebe Freundinnen und Freunde der Hufewiesen,

in der letzten Zeit wurden wir mehrmals von Nachbarn darauf aufmerksam gemacht, dass die NPD in ihrem Wahlkampf versucht, sich über das Thema der Hufewiesen zu profilieren. Leider können wir diese Versuche nicht unterbinden, möchten sie aber hiermit kommentieren.

Unser Verein versteht sich als Vermittler in einem festgefahrenen Konflikt. Er bringt verschiedene Interessengruppen mit unterschiedlichen Zielen bezüglich der Nutzung der Hufewiesen zusammen. Jeder Akteur wird von uns gefordert, sich mit den Wünschen und Positionen der jeweils anderen Gruppe vertraut zu machen und auseinanderzusetzen. Jeder Akteur wird gleich gewichtet, niemand wird diskriminiert. Diese Grundsätze einzuhalten, ist auch für uns manchmal eine Herausforderung, aber dies ist unsere, zutiefst demokratische Handlungsweise.

Nach unserer Einschätzung ist die NPD weder willens noch in der Lage, sich auf so einen Prozess einzulassen. Nicht nur deshalb lehnen wir jede Zusammenarbeit mit dieser Partei ab.

Unsere Empfehlung: Gehen Sie am 25. Mai wählen, und wählen Sie demokratisch!

Die Hufewiesler

Wahlprogramm interaktiv

Die Partei „Die Linke.“ hat sich etwas Besonderes einfallen lassen. Über ihr Programm für die Wahlen zum Dresdner Stadtrat entscheiden nicht nur die Parteimitglieder, sondern alle Interessierten mit.

Die Hufewiesen im interaktiven Programm der LINKEN für die Wahlen zum Stadtrat 2014.

Die Hufewiesen im interaktiven Programm der LINKEN für die Wahlen zum Stadtrat 2014.

Man nehme:

  • eine Netzseite mit Datenbank
  • eine Sammlung von Forderungen, formuliert von Mitgliedern und auf Übereinstimmung mit den Zielen der Partei überprüft durch eine Programmkommission

… und biete dazu:

  • einen login
  • eine Bewertungsmöglichkeit und eine Möglichkeit für Kommentare

… und fertig ist das interaktiv gestaltete Wahlprogramm!

Auch die Hufewiesen haben im Programm der LINKEN für die Wahlen zum Dresdner Stadtrat einen Platz. Unter der Nummer 125 heißt es:

Die Stadt Dresden kauft die letzte große Grünfläche im Ortsamt Pieschen zurück und sorgt für den Erhalt der „Hufewiesen Trachau“.

Der Clou: Wem diese Forderung gefällt, der kann sie befördern! Derzeit liegt sie mit einer Bewertung von 3,94 unter maximal 5 möglichen Punkten auf Platz 72 (Stand 17. April 2014). Wenn man sie höher bewertet, wandert sie weiter nach vorne unter all den Forderungen, um die sich die LINKE in den kommenden fünf Jahren im Stadtrat kümmern will…

So wird’s gemacht:

  • das interaktive Wahlprogramm der LINKEN aufrufen
  • registrieren
  • einwählen
  • die Forderung Nummer 125 aufrufen
    (oder mit der Suchfunktion des eigenen Browser-Programms „Hufewiesen“ aufrufen)
  • bewerten und bestätigen
  • …fertig!

Probiert es aus! Noch ist das Wahlprogramm freigeschaltet:
http://kwp14.lise-dd.de/

Geht wählen!

Am Sonntag, den 25. Mai 2014, wählen wir einen neuen Stadtrat für Dresden und neue Ortsbeiräte für unsere Stadtteile. Die Ergebnisse werden auch das Schicksal der Hufewiesen beeinflussen. Jede und jeder Wahlberechtigte hat gleich mehrere Stimmen dafür. Wichtig: Man muß sie auch nutzen!

Die Nichtwähler als schweigende Mehrheit. Quelle: http://www.dresden.de/media/pdf/wahlen/KWK_3.pdf

Die Nichtwähler als schweigende Mehrheit im Wahlkreis Pieschen.
Quelle: http://www.dresden.de/media/pdf/wahlen/KWK_3.pdf

Das Wahlverfahren sieht vor, daß man drei Stimmen beliebig auf die Kandidaten verteilen kann. So hat man die Wahl nicht nur zwischen den Parteien, sondern auch unter den Vertretern einer Partei (vgl. die Hinweise des Sächsischen Staatsministeriums des Innern). Entsprechend lang ist der Stimmzettel…

Die Listen sind zusammengestellt nach den Angaben der Parteien auf deren Netzseiten, Stand. 17. April 2014.

Wegen der Bevölkerungsentwicklung sind die Wahlkreise 2014 etwas anders zugeschnitten. So zählt das Quartier westlich der Aachener Straße sowie nördlich der Schützenhofstraße aus Gründen des Proporz nicht zum Wahlkreis Pieschen, sondern zum Wahlkreis Nord. Dort treten andere Kandidaten an (vgl. die Wahlkreiskarte 2014 der Kommunalen Statistikstelle).

Bei den letzten Wahlen im Jahre 2009 hatte die CDU im Wahlkreis Pieschen die Nase vorn mit rund 27 Prozent der abgegebenen Stimmen vor den GRÜNEN mit gut 17 Prozent, der LINKEN mit rund 16 Prozent, der FDP mit 15 Prozent und der SPD mit knapp 12 Prozent. Die meisten Wahlberechtigten stimmten jedoch für niemanden. Nur vier von zehn gaben überhaupt ihre Stimme ab.

So wählten die Pieschener 2004 und 2009 für Stadtrat und Landtag. Quelle: http://www.dresden.de/media/pdf/wahlen/KWK_3.pdf

So wählten die Pieschener 2004 und 2009 für Stadtrat und Landtag.
Quelle (mit Zahlen): http://www.dresden.de/media/pdf/wahlen/KWK_3.pdf

Soweit die Spielregeln. Alles klar?
Jetzt braucht es nur noch dreierlei:

  • Wissen, was die Politik für die Hufewiesen tun kann – mehr…
  • Wissen, was die Kandidaten dazu sagen – mehr…
  • Wählen Gehen!
Wahlunterlagen 2009 Quelle: http://dresden.stadtwiki.de/sw/images/3/39/Briefwahlunterlagen_Kommunalwahl_2009.jpg

Hier steckt die Zukunft der Hufewiesen drin – Wahlunterlagen in Dresden (Archivbild aus dem Jahre 2009)
Quelle: http://dresden.stadtwiki.de/sw/images/3/39/Briefwahlunterlagen_Kommunalwahl_2009.jpg

Dauerdauerbaustelle Netzseiten

9. September 2013 – willkommen auf den neuen Netzseiten für die Hufewiesen!
Wir sind froh und glücklich, daß der neue Auftritt endlich in der Welt ist.
Aber noch gibt es viel zu tun.

  • Inhalte ergänzen.
  • Bilder aussuchen, bearbeiten, einfügen.
  • Grafiken, Schrift, Seitenaufbau gestalten.
  • Funktionen programmieren.

Wir arbeiten weiter daran.
Stand 9. Dezember: Es sind neue Beiträge dazugekommen, Fehler in der Programmierung behoben worden, und vor allem wurde die Spendenfunktion eingerichtet (PayPal und AmazonAffiliate). Aber noch immer haben wir viel vor, vor allem in der Gestaltung und bei der Aufbereitung der Informationen im Bereich „Fakten“.

Stand 6. Februar: Wir bereiten eine Klausur vor, um endlich weiterzukommen. Daumendrücken ist willkommen.

Bitte haben Sie derweil ein wenig Geduld.
Oder auch nicht…

  • Sie haben einen Fehler gefunden?
  • Ihnen gefällt etwas nicht?
  • Du hast eine Idee, was man besser machen könnte?
  • Ihr kennt Euch aus mit wordpress, digitaler Bildbearbeitung, Datenbanken?
  • Sie würden gerne für die Hufewiesen schreiben?

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März/April: Termine für Aktive

Ich möchte nicht nur nachlesen, was rund um die Hufewiesen geschieht.
Ich möchte SELBST ETWAS TUN.

Ja, gerne!, rufen die Wiesler und die Trachen im Chor.

Wir bündeln unsere Kräfte in Themengruppen:

  • AG Trachenfest „TFO“ – Mi, 19. März, 20 Uhr:
    Die Trachen kommen! Und Kinder, und Uwe Steimle, und und und… Wir tüfteln daran, daß alles klappt und wunderwunderschön wird.
  • AG Grün – Mo, 7. April, 19 Uhr:
    Wie sollen die Hufewiesen als öffentliches Grün künftig aussehen? Wer kann sie nutzen und pflegen? Viele Ideen werden eingebracht und von fachkundigen Landschaftsplanern aufbereitet.
  • AG Kommunikation – Do, 10. April, 20 Uhr:
    Netzseiten, Pressemitteilungen, Broschüren und Plakate; hier ist auch die Ideenschmiede für Aktionen und Feste.
  • AG Wege – Fr, 25. April, 20 Uhr:
    Auch wenn die Hufewiesen hinter einem Zaun liegen – es führen doch Wege dorthin. Öffentliche Wege. Dort können wir mit dem Gestalten schon einmal ganz konkret beginnen.

Bei Interesse bitte Details erfragen unter email hidden; JavaScript is required.

Und dann gibt es noch die Große HufeRunde.
Das Plenum für alle Wiesler. Alle zwei Monate. Das nächste Mal:

  • am Mittwoch, 14. Mai 2014, 19:30 Uhr im Goldenen Lamm
  • am Donnerstag, 1o. Juli 2014, 19:30 Uhr im Goldenen Lamm

Ort: Leipziger Straße 220, im „Café Lichtblick“ im Erdgeschoß.