Das nächste Trachenfest kommt bestimmt… wer hilft?

Für das 8. Trachenfest am 25.05.2019 von 12 bis 18 Uhr suchen wir noch fleißige Helfer. Benötigt werden dringend Helfer beim Kinderschminken, in der Bastelecke für die Trachen und der Parade.

Wenn jemand einen Flohmarkt anmelden möchte, oder einen eigenen Stand, oder eine Mitmachaktion  – gerne melden an email hidden; JavaScript is required

Außerdem suchen wir noch Unterstützung für den Auf- und Abbau. Wenn jemand am 24.05. und 26.05. sich ein paar Stunden einplanen kann, melde er oder sie sich bitte unter email hidden; JavaScript is required

Trachenfest auf den Hufewiesen 2018

So schön war es 2018.

Einladung zum Adventssingen 2018

Wir feiern es zum vierten Mal, und jedes Jahr wird es schöner:

Das Adventssingen in Alttrachau, genauer, in Hensels Garten an der südlichen Mündung der Gaußstraße. Am Sonnabend vor dem ersten Advent stimmen wir uns ein – mit Liedern, Musikanten, Kerzen, Lagerfeuer, Glühwein und Apfelpunsch.
Zieht warme Stiefel an, bringt einen eigenen Becher mit und laßt Euch das Herz erwärmen!

Wir sehen uns am Samstag, 1. Dezember um 17 Uhr im Schein des weißen Herrnhuter Sterns!
Fröhlichen Advent überall!

KlangHufen am 26. August


*

Am Sonntag, 26. August 2018, verwandeln sich die Hufewiesen einen Nachmittag lang in die KlangHufen.

Auf den Wiesen, unter den Bäumen, in den Gärten gibt es Musik, Theater, Töne, Geschichten, Sonne, Grün…

Eintritt frei!
Mitmachen erwünscht!

>>>> Alle Informationen unter klanghufen.hufewiesen.de ! <<<<<

Fragen, Ideen? – Bitte melden unter email hidden; JavaScript is required !

* (c) Amac Garbe

Sonne satt – das war das siebte Trachenfest

Was war das wieder für ein schönes Trachenfest …!

Und das trotz der Randale am Vorabend! Eine Gruppe bier-trunkener Jugendlicher zerstörte die Zelte für die Trachenbastelei und für die Genußmeile und demolierte die Plane an der Bühne.

Glück im Unglück: Die Polizei konnte die Randalierer stellen! Wir stehen in Kontakt mit der Jugendgerichtshilfe und werden auch mit der Staatsanwaltschaft sprechen, sobald die Ermittlungen abgeschlossen sind.

Noch mehr Glück im Unglück: Viele Besucher*innen des Festes haben gespendet für neue Zelte. Vielen, vielen Dank für die Unterstützung!

Und dann war es – einfach schön.
Bilder sagen mehr als Worte; schaut selbst: … auf flickr!

Siebtes Trachenfest: Herzliche Einladung!

So sahen die Hufewiesen noch vor zwei Tagen aus: Brusthoch standen Gräser, Solidago, Brennnesseln. Dann kam der Canycom, ein Hochgrasmäher mit Vierradantrieb, speziell entwickelt für die Forstwirtschaft. Und jetzt haben wir eine Festwiese! Bühne frei für eine Gaudi mindestens so schön wie im letzten Jahr…
Vorher:

Nachher:

Heute wird die Bühne aufgebaut. Morgen stellen wir die Partyzelte für die Genußmeile bereit. Und am Sonnabend, 26. Mai, ist es dann soweit: Ab zwölf Uhr eröffnet das Siebte Trachenfest!

Die Wettervorhersage sieht günstig aus. Kommt herbei und genießt entspannte Stunden auf den Wiesen! Bis 18 Uhr haben wir folgende Angebote organisiert – bei kostenlosem Eintritt:

  • ein kleines Bühnenprogramm mit Musik und Tanz von Noch-nicht-Profis, überwiegend aus der Nachbarschaft
  • eine Genußmeile mit Klassikern (Bratwurst, Kaffee, Kuchen) und Ausgefallenem (u.a. kulinarische Eindrücke von einer Reise nach Sri Lanka)
  • viele Mitmach-Stände von Kunsthandwerkern und Initiativen aus den Bereichen Umwelt und Naturschutz
  • einen Nachbarschaftsflohmarkt
  • Führungen über die Hufewiesen um 13:30 und un 14:30 Uhr (oder mit Anleitung auf eigene Faust, abzuholen beim Infostand des Vereins am Eingang der Festwiese)

Den Höhepunkt des Festes bildet wie immer der Trachenwettbewerb: Festbesucher*innen basteln Trachen-Masken, und um 16 Uhr veranstalten wir einen Umzug damit. Alle, die mitmachen, bekommen einen tönernen Trachentaler oder eine Trachenmedaille aus Birkenholz.

Wie kommen wir dahin? Am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Eingang über die Gaußstraße in Alttrachau.

Wir wünschen ein frohes Fest!

Rätselhafte Funde

Die Trachen waren es nicht. Aber wer dann?
Tatort: Hufewiesen.
Tatzeit: irgendwann zwischen dem 2. April 2017 und dem 7. April 2018.
An diesem Tag, gut ein Jahr nach dem Frühjahrsputz 2017, wurden die verdächtigen Gegenstände von den fleißigen Sammlern und Sammlerinnen beim Frühjahrsputz 2018 auf den Hufewiesen aufgelesen.

Seht selbst und staunt! (Für Diaschau bitte anklicken.)
Was sehen wir hier?
Wie kam es auf die Hufewiesen??
Sachdienliche Hinweise bitte an facebook.com/hufewiesen.

Die Beweisaufnahmen hat unserer Krimi-Fotograf Ronny Hotzenplotz geliefert.
Sein Kommentar:

Schöne Aktion, angenehm viele Beteiligte. Nächstes Jahr werden wir hundert Leuts!
Wer Appetit auf mehr Müll bekommen hat: Wir versuchen künftig, regelmäßig auf facebook.com/wir.lieben.elbe neue Sammeltermine für An-der-Elbe zu veröffentlichen. Da gibts auch immer ne Menge zu tun.

Vielen Dank an die freundlichen Unterstützer vom Ortsamt und von der Stadtreinigung! Das Müllauto mußte mehrmals kommen, um alle Beutestücke abzutransportieren…
Vielen Dank aber vor allem an die fröhliche Truppe!

Sauber ist lustig!

7. April Frühjahrsputz für die Hufewiesen

Sauber ist schöner! Nicht nur auf den Elbwiesen. Auch auf den Hufewiesen. Wir machen mit beim Aufruf der Stadtreinigung Dresden. Und laden ein zur etwas anderen und nur leicht verspäteten Ostereiersuche…

Sonnabend, 7. April 2018, 10 bis 12 Uhr
Treffpunkt: Alttrachau 25/ Mündung des Kirchsteigs

Abfallsäcke sind vorhanden. Handschuhe und passendes Schuhwerk bitte mitbringen. Vielleicht auch Harken und Greifer, falls vorhanden.

In den vergangenen Jahren gab es durchaus kuriose Funde:
Trauriger Rekord… (2017)
Minus drei Kubik Müll (2016)
Müllauto auf dem Kirchsteig – Rettung für verletzten Ken (2015)

Mal sehn, was uns diesmal blüht. Auf jeden Fall können wir garantieren: Es macht Spaß, und die Hufewiesen werden sichtlich aufatmen…

Plakat zum Ausdrucken (pdf)

Adventsklänge mit Tuba und dreisprachig

Alle Jahre wieder. Sonnabend vor dem zweiten Advent.

Schon am Vormittag klettert Gyuri Hals über Kopf in die Weide im Garten von Alttrachau 29, sägt Altholz weg und montiert den Herrnhuter Stern, der bis zu ihrem spektakulären Abgang im August immer in Hensels Kastanie hing. Bis Mariä Lichtmeß soll der weiße Vielzack nun allabendlich den Anger mit frohem Strahlen bescheren. Danke an Conni für den Strom!
Ab 16 Uhr wird es dann wimmelig im Gemeinschaftsgarten zwischen Alttrachau und der Henricistraße. Es knistert und flackert in einer Feuerschale. Eckart, Laura und Heiko beugen sich über einen Projektor, der nicht funktionieren will, und hantieren mit allerlei Kabeln und Tasten. Eine Reihe von Kerzen, von Gisela in Äpfel gesteckt und mit Reisig verziert, beleuchtet die kleine Trockenmauer, um später in die Hände der vielen Kinder zu wandern. Kurz vor Beginn taucht dann noch ein riesiger Trichter auf Rücken eines starken Musikers auf: die Tuba! Sie wurde begleitet von einer Gitarre; beide sorgten für eine schöne Baßlinie mit Akkorden als Stütze für unsere Tonleiterklettereien. A propos Musik: Eine Premiere von Jakob (sechs Jahre) und seiner Nachbarin Martina (mindestens sechsmal so alt) mit Akkordeon und Saxophon gab es auch!
Und es wurde gesungen und gesungen und gesungen, bis die Füße kalt waren. Auch auf Englisch und auf Polnisch! Mocia machte es möglich durch Umschrift…
Schön war es, so viele inzwischen bekannte Gesichter zu sehen im Kerzenlicht und Feuerschein. Mit Glühwein und Apfelpunsch.
Nächstes Jahr wollen wir auch auf Französisch und Ungarisch singen. Heißa, das wird was geben!
Danke an

9. November – Gedenken

Der 9. November ist der Tag, an dem die Stolpersteine in Dresden und anderswo aus dem Alltag herausgehoben und mit besonderem Leben erfüllt werden. Durch eine kurze und zurückhaltende Zeremonie.

Stolpersteine? Das sind die kleinen Messingplatten im Fußweg, die ein Künstler seit 1992 in ganz Europa verlegt. Sie erinnern an die Menschen, die zwischen 1933 und 1945 umkamen, weil andere Menschen sie ideologisch ins Visier nahmen und zu Feinden erklärten. (Vgl. wikipedia)

Stolpersteine putzen. Blumen niederlegen, Kerzen anzünden. Die Biographien derer vorlesen, die verfolgt und getötet wurden.

„Es waren unsere Nachbarn…“

Ungefährer Zeitplan für Stolpersteine in der Nachbarschaft der Hufewiesen
am Donnerstag, 9.11.2017:

17:30 Uhr – Trachenberger Platz (Trachenberger Str. 23),
Stolpersteine für Rosa und Walter Steinhart

17:45 Uhr – Hans-Sachs-Straße 27,
Stolperstein für Heinz-Martin Wendisch

17:55 Uhr – Rückertstraße 12,
Stolperstein für Erich-Kurt Mosberg

18:05 Uhr – Volkersdorfer Straße 3,
Stolperstein für Albert Hensel

Still werden, innehalten, eine kleine Pause zum Nachfühlen und Nachdenken.
Gemeinsam.

Ort des Mutes

Ungewöhnliche Anfrage aus der Laurentiusgemeinde. Danilo Lämmel, der Gemeindepädagoge, steckt in den Vorbereitungen für die Kinderbibelwoche in den Herbstferien. „Hier stehe ich – ich kann nicht anders!“ Das geflügelte Wort, das Martin Luther zugeschrieben wird, regt seine Phantasie an. Die Hufewiesen fallen ihm ein. Die gäbe es doch längst nicht mehr, wenn nicht ein paar Menschen gesagt hätten:
„Hier stehen wir – wir wollen das anders!“
Schnell ist vereinbart, daß die Kinder, die an der Bibelwoche teilnehmen, auch die Hufewiesen besuchen. Am Freitag, 6. Oktober, war es soweit.

In der Bahnunterführung an der Gaußstraße warteten Gabriele Windisch und Anja Osiander vom Hufewiesen-Verein auf die bunte Schar. Erst einmal wurde die Akustik erprobt. Alle kreischen aus vollem Hals. Dafür eignet sich der massive Beton wirklich gut!
Dann erzählen die beiden. Von dem Herzklopfen in der Bürgerversammlung im Juli 2011, als die Verwaltung die Baupläne vorstellte und es so aussah, als sei alles schon beschlossene Sache. Wie dann immer mehr Menschen sich zu Wort meldeten und dagegen argumentierten, so daß schließlich eifrig Adressen ausgetauscht wurden und diese Menschen sich zusammenschlossen.
Aber wie überzeugt man die mächtigen Menschen, die die Hufewiesen zubauen wollten, vor allem den Baubürgermeister und die Verantwortlichen des Immobilienunternehmens? „Das schafft Ihr nie! Die machen doch, was sie wollen…“, so äußerten sich viele. Macht ist aber relativ – und oft nur ein Schein. Worte und Argumente dagegen können mehr bewirken, als man oft denkt. Das erlebten wir in den folgenden Jahren immer wieder, so daß die Hufewiesen heute immer noch grün leuchten und nicht unter Asphalt und Beton begraben liegen.
Wichtig für das Durchhalten ist dabei auch die Phantasie. Mit dem Trachenfest haben wir die Hufewiesen inzwischen schon fünfmal jeweils im Mai mit unserer geballten Freude erfüllt und dem Ort eine Geschichte gegeben, die bei allen, die jemals dabei waren, lange in den Herzen nachhallt.
Das alles kam zur Sprache unter der Bahnunterführung, und dann machten die Kinder sich auf den Weg über die Hufewiesen. Sie gingen als Seilschaft, und die Herausforderung bestand darin, das Seil immer straff zu halten. Gemeinsam erzeugen wir eine Spannkraft, die über die Kräfte der Einzelnen weit hinausgeht! So bekommt Mut Flügel…
Zum Abschluß erreichten wir Hensels Garten, umgarnten mit dem Seil den Staketenzaun, und alle Kinder nahmen Bilderkarten mit von den Hufewiesen. Jede Karten zeigte auf der Vorderseite blühende Blumen und trug auf der Rückseite einen Buchstaben und eine Zahl. Richtig zusammengesetzt, ergab sich ein Spruch fürs Poesiealbum, der noch einmal von Mut und Tatkraft handelte.

Was Martin Luther dazu gesagt hätte, wissen wir nicht. Auch nicht, wie viel von unserer frohen Botschaft bei den Kindern ankam. Nicht vergessen werden wir auf jeden Fall die Energie des gemeinsamen Kreischens unter der Bahnunterführung und die Gaudi, gemeinsam an einem Strang zu ziehen.
Vielen Dank an die Laurentiusgemeinde, vor allem an Danilo Lämmel und seine Helfer*innen, für diese schöne gemeinsame Aktion!