Stadt gestaltet Park – in Löbtau…

In Löbtau müßten die Hufewiesen liegen!

Dann gäbe es hier jetzt schon die grüne Oase, nach der die Menschen in Pieschen sich sehnen. Ganz offiziell geplant und bezahlt aus Mitteln zur Städtebauförderung…

In Löbtau wird die Oase auf einer Brache neu geschaffen, also im Wortsinne aus dem Boden gestampft. Auf dem ehemaligen Industriegelände an der Bünaustraße wird ein neuer Stadtteilpark angelegt: der Volksbadgarten.

Künftiger Volksbadgarten in Löbtau

Künftiger Volksbadgarten in Löbtau

Am 10. April haben die verantwortliche Planerin im Stadtplanungsamt, die verantwortliche Planerin im Amt für Stadtgrün und der beauftragte Gartenplaner ihre Ideen dazu auf einer Bürgerversammlung vorgestellt.

Hier die offizielle Beschreibung des Stadtplanungsamtes:

  • „Als nächster Entwicklungsbaustein wird 2012/2013 die öffentliche Grün- und Freifläche „Volksbadgarten“ auf den Flurstücken Nr. 195/1 und 195/2 umgesetzt. Mit der Neuanlage einer Freifläche auf dem ehemaligen Areal des Volksbades soll ein Bewegungspark für Alt und Jung geschaffen werden. Wichtige Elemente unter Beachtung der vormaligen Flächennutzung sind ein Aufenthaltsbereich mit Grünanteil sowie die Gestaltung eines einladenden Eingangsbereiches. Das Gelände ist gemäß Neuordnungskonzept als dauerhafte öffentliche Grün- und Freifläche ausgewiesen und soll die bestehenden Freiräume des Stadtteils vernetzen. Insbesondere die städtebaulich bedeutsame Grünverbindung: Grünzug Weißeritz – Spielplatz Tharandter Straße – Bonhoefferplatz – Volksbadgarten – Neuer Annenfriedhof wird weiter gestärkt. Neben generationsübergreifenden Freiraumangeboten findet das Thema Wasser / Volksbad sowie die vormalige Flächennutzung durch die Maschinenfabrik Simon Eingang in die Gestaltung.“
  • „Im April 2012 fand im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit eine Bürgerversammlung statt. Betroffene Anwohnerinnen und Anwohner hatten die Möglichkeit, ihre Anregungen und Hinweise zu den Gestaltungsideen zu geben. Als Ergebnis konnte sich auf einen altersübergreifenden Bewegungspark geeinigt werden, der nunmehr umgesetzt werden soll. Die Finanzierung des Projektes erfolgt über Städtebaufördermittel.“

Von der anderen Elbseite aus schauen wir Pieschener zu – und denken uns unseren Teil.