Was können wir Bürger tun? Einladung zum Bazar, Teil 2

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  • Wildnis in der Stadt? Überraschung!
  • Freiräume organisieren.
  • Natur erhalten – durch Bewirtschaftung.
  • Ort der Bildung – im weitesten Sinne, für alle Generationen, für alle Sinne.
  • Vielfalt! Nutzungen zusammendenken, überlagernd, nicht nebeneinander.
  • Bedingungen für eine Einigung mit dem Eigentümer.

Das sind einige zentrale Aussagen aus den Arbeitsgruppen des ersten Bazars der Möglichkeiten, der am 12. Oktober im großen Saal der Landeszentrale für politische Bildung an der Schützenhofstraße stattfand. Die rund dreißig Teilnehmer hatten sich nach einer kurzen Themensuchrunde in fünf Arbeitsgruppen aufgeteilt. Wie im Fluge vergingen vier Stunden (Impressionen auf facebook). Viele Gedankengänge blieben unvollendet.

Im zweiten Teil knüpfen wir die Themen weiter. Diesmal aber zugespitzt:
Wie kommen wir dahin, wo wir hinwollen? Was können wir Bürger dafür tun?

Die Konfliktlinien sind klar. Aber sie sind durchaus verschieblich. Diese Erfahrung haben wir in den vergangenen zwei Jahren schon mehrmals machen können. Und das mit einfachen Mitteln: Einfallsreichtum, Argumente, Nachdruck.

So laden wir ein zum gemeinsamen Weiterdenken beim zweiten Bazar der Möglichkeiten:

  • am Sonnabend, 16. November 2013, 14 bis 18 Uhr
  • im „Goldenen Lamm“, Leipziger Straße 220
  • Moderation: Rainer Duevell, Bildhauer/Architekt, und Karsten Feucht, Architekt, von der Gruppe transform

Ablauf

  • Inspiration vor Ort: Für Interessierte bieten wir vorab einen Rundgang um die Hufewiesen an. Treffpunkt: um 12 Uhr bei Eis Keyl, Leipziger Straße 244 (ACHTUNG: NEUER ORT!)
  • Kennenlernen und Einstimmung bei einem leckeren Imbiß ab 13:30 Uhr im Goldenen Lamm
  • 14 bis 18 Uhr: Begrüßung und Einführung ins Thema/Anja Osiander und Rainer Duevell — Die planungsrechtliche Situation: Welche Spielräume gibt es? N.N. — Zum Stand der Arbeit an einem Entwurf für die Hufewiesen als öffentliches Grün/Christina Scharun — Fragen und Themenfindung — Diskussion im Plenum und in Gruppen
  • Themenvorschläge:

    • Nutzungsvielfalt und Naturnähe: Konkretes zum Entwurf für das künftige öffentliche Grün
    • Die Hufewiesen: mehr als nur Grün! Nämlich auch: ein Ort für Kultur, Bildung, sozialen Zusammenhalt, Inspiration…
    • Lilliput ist überall: Was können wir der ADLER Real Estate (dem Haupteigentümer und vermeintlichen „Riesen“) bieten?
    • Die Hufewiesen ins Spiel bringen: Wie gewinnen wir die Öffentlichkeit und die Politiker?
    • Wir gründen eine Stiftung: wozu, mit wem, wie?
  • Fröhlicher Ausklang: Das Buffett bleibt auch nach dem offiziellen Ende um 18 Uhr geöffnet – zum genußvollen Schmausen und Plaudern, bis die Sättigung eintritt…
  • Ergebnisse: Die Ergebnisse dieses Tages und der übrigen Bürgerbefragung (Anregungen von den Bürgerspaziergängen, Umfrage, Bazar vom 12.10.) werden wir bei einer Veranstaltung im Januar vorstellen.

Und dann? Ein Ausblick über die vier Stunden des 16.11. hinaus:

  • Ausgewählte Themen des Bazars werden wir in Arbeitsgruppen weiter verfolgen.
  • Auch die Gruppe transform wollen wir wieder nach Dresden einladen. Für das Frühjahr 2014 planen wir eine Wahrnehmungswerkstatt zu den Hufewiesen.
  • Und dann steht bald der Kommunalwahlkampf ins Haus. Am 25. Mai 2014 bestimmen die Dresdnerinnen und Dresdner einen neuen Stadtrat. Natürlich werden dabei auch die Hufewiesen eine Rolle spielen…

Wir freuen uns auf diesen Nachmittag mit Ihnen und Euch!

Stellt Euch vor: Eines Tages wäre auf den Hufewiesen wieder Hufegetrappel zu hören. Äpfel reifen. Bienen summen. Kinder können einfach losrennen. Menschen atmen auf und lächeln… Wie kommen wir dahin?

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