Bahn-Böschung gestalten

Die Deutsche Bahn hat die Böschung am Bahndamm nach der Sanierung der Gleise neu gestaltet und dem Verein angeboten, sich einzubringen. Anlaß war, daß ein hüfthohes Zaunfeld schon einen Tag nach der Montage gestohlen worden war (März 2020).

Ziel. Am Südhang an der Unterführung soll ein kleiner naturnaher Hanggarten entstehen. Der Fuß der Böschung soll mit einer kleinen Natursteinmauer eingefaßt werden. Sie dient als Sitzmöglichkeit und als Habitat etwa für Zauneidechsen oder für Mauerbienen.

Ressourcen.

  • Bruchsteine gibt es im „Gaußeck“.
  • Sitzbretter werden gestiftet von… ?
  • Finanzierung durch einen Förderantrag an den Stadtbezirksbeirat Pieschen für Unterstützung durch einen GaLa-Betrieb und für Pflanzen und für Lehm als Mauermörtel.
  • Der Verein übernimmt die Pflege des Hanggartens.

Hutmenschen.

  • Mocia und Pierre entwerfen den Antrag und holen Angebote von drei GaLa-Betrieben ein (darunter Gyuri).
  • Anja erneuert den Kontakt zur Deutschen Bahn.
  • Der Vereinsvorstand reicht den Antrag ein.
  • Gyuri und Freiwillige (…) legen im Sommer den Hanggarten samt Mauer an.
  • {Eröffnungsfest mit Presse….}
  • Mocia und Pierre schreiben den Bericht für den Fördernachweis.

Galerie

Weitere Ressourcen

  • Formular für einen Antrag auf Förderung durch den Stadtbezirksbeirat Pieschen (pdf)
  • Kontakt zur Deutschen Bahn – Herr Torsten Jüngel – bei Anja Osiander erfragen! 😉

Kommentar von Norbert, 21. Februar:
Hallo Anja,
Zwei Dinge fallen mir zu der schönen Idee ein, deren eine ich ja eigentlich auch schon kommuniziert hatte:
– wenn dort entlang des Damms Apfelbäume (essbare Stadt) gepflanzt würden, könnte man daraus evtl. eIn Referenzprojekt zu den 4000 Apfelbäumen der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 machen, wofür auch die Stadt Dresden Ressourcen hätte. Wäre auch ein gutes Zeichen…
– immer noch ist die alte Bahnstrecke ein Stück sächsischer Industriekultur, die älteste Bahnstrecke zwischen Dresden und Leipzig – wenn dieser Aspekt integriert würde, ließen sich Fördermittel bei der Kulturstiftung des Freistaates akquirieren.
Wenn gewünscht, könnte ich diese Fäden verknüpfen durch konzeptionelles Mitdenken, Kontaktvermittlung und Antragsvorbereitung.
Sonntägliche Grüße, Norbert
Coole Ideen – besonders auch die mit der Förderung wg. Industriekultur! Das gefällt hoffentlich auch der Deutschen Bahn! danke, Norbert!

Kommentar von Norbert, 21. Januar:
Inspiration aus Chemnitz – https://chemnitz2025.de/
Dem Prinzip der essbaren Stadt folgend, werden sich 4000 Apfelbäume in 2000 verschiedenen Sorten quer durch die Stadt ziehen – jeder einzelne gestiftet und gepflegt von Paten vor Ort, die dort auf internationale Gäste empfangen und Gastgeber für kleine Kulturveranstaltungen werden. Künstler aus verschiedenen Ländern werden parallel dazu einen Kunstparcour mit dem Titel „We Parapom“ entstehen lassen, dauf dass die Parade Eigentumsgrenzen und soziale Grenezen überwinde. Dank der intaeraktiven Gaming-App „Go Apple go“, basierend auf Pokemon Go, kommt ein Bildungsaspekt hinzu, der Nachhaltigkeit, Ressourcen und Migration thematisiert. Zusätzlich sind Veranstaltungen rund um die Apfelkultur vorgesehen wie etwa ein Apfelblütenfest oder ein Slow Food Festival mit den besten Apfelkuchenrezepten.