Rosenhauer – Parcours

Theodor Rosenhauer (1901–1996) wuchs in Alttrachau auf (Teichstraße 5, II. Stock links) und verbrachte hier fast sein ganzes Leben, über zwei Kriege und fünf verschiedene politische Systeme hinweg. Er war Meisterschüler und zweimal doch-nicht-Professor an der Dresdner Kunsthochschule. Aus seinen Bildern spricht ein eigener, intensiver Blick auf die weite Welt und ihre Farbnuancen, auf den Punkt gebracht in in Ölbildern, meist in handlichen Formaten, wie beiläufig eingeflochten in Stilleben, Alltagsszenen und schlichten Landschaften. Einen „Rosenhauser“ zu betrachten, verleitet dazu, das Sehen neu zu begreifen.
Die Welt im Dorfanger von (Alt-)Trachau, an der Schnittstelle zur Großstadt, gab dem Leben des Malers den Angelpunkt, und Rosenhauer wiederum hat die Atmosphäre der Welt im Dorfanger über den Wandel der Zeiten hinaus in seinen Bildern bewahrt.
Diese Verbindung wollen wir zugänglich und erlebbar machen in einem kleinen Parcours.

Galerie

Theodor Rosenhauer: Alttrachau im Winter (1981), 55×78 cm, Quelle: online-Auktionshaus https://www.mutualart.com/Artwork/Alte-Dorfansicht–Alttrachau-im-Winter-/D69F6020D9298B3B (2008)


Positionen zum Innenhalten


Bahn-Böschung gestalten

Die Deutsche Bahn hat die Böschung am Bahndamm nach der Sanierung der Gleise neu gestaltet und dem Verein angeboten, sich einzubringen. Anlaß war, daß ein hüfthohes Zaunfeld schon einen Tag nach der Montage gestohlen worden war (März 2020).

Ziel. Am Südhang an der Unterführung soll ein kleiner naturnaher Hanggarten entstehen. Der Fuß der Böschung soll mit einer kleinen Natursteinmauer eingefaßt werden. Sie dient als Sitzmöglichkeit und als Habitat etwa für Zauneidechsen oder für Mauerbienen.

Ressourcen.

  • Bruchsteine gibt es im „Gaußeck“.
  • Sitzbretter werden gestiftet von… ?
  • Finanzierung durch einen Förderantrag an den Stadtbezirksbeirat Pieschen für Unterstützung durch einen GaLa-Betrieb und für Pflanzen und für Lehm als Mauermörtel.
  • Der Verein übernimmt die Pflege des Hanggartens.

Hutmenschen.

  • Mocia und Pierre entwerfen den Antrag und holen Angebote von drei GaLa-Betrieben ein (darunter Gyuri).
  • Anja erneuert den Kontakt zur Deutschen Bahn.
  • Der Vereinsvorstand reicht den Antrag ein.
  • Gyuri und Freiwillige (…) legen im Sommer den Hanggarten samt Mauer an.
  • {Eröffnungsfest mit Presse….}
  • Mocia und Pierre schreiben den Bericht für den Fördernachweis.

Galerie

Weitere Ressourcen

  • Formular für einen Antrag auf Förderung durch den Stadtbezirksbeirat Pieschen (pdf)
  • Kontakt zur Deutschen Bahn – Herr Torsten Jüngel – bei Anja Osiander erfragen! 😉

Kommentar von Norbert, 21. Februar:
Hallo Anja,
Zwei Dinge fallen mir zu der schönen Idee ein, deren eine ich ja eigentlich auch schon kommuniziert hatte:
– wenn dort entlang des Damms Apfelbäume (essbare Stadt) gepflanzt würden, könnte man daraus evtl. eIn Referenzprojekt zu den 4000 Apfelbäumen der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 machen, wofür auch die Stadt Dresden Ressourcen hätte. Wäre auch ein gutes Zeichen…
– immer noch ist die alte Bahnstrecke ein Stück sächsischer Industriekultur, die älteste Bahnstrecke zwischen Dresden und Leipzig – wenn dieser Aspekt integriert würde, ließen sich Fördermittel bei der Kulturstiftung des Freistaates akquirieren.
Wenn gewünscht, könnte ich diese Fäden verknüpfen durch konzeptionelles Mitdenken, Kontaktvermittlung und Antragsvorbereitung.
Sonntägliche Grüße, Norbert
Coole Ideen – besonders auch die mit der Förderung wg. Industriekultur! Das gefällt hoffentlich auch der Deutschen Bahn! danke, Norbert!

Kommentar von Norbert, 21. Januar:
Inspiration aus Chemnitz – https://chemnitz2025.de/
Dem Prinzip der essbaren Stadt folgend, werden sich 4000 Apfelbäume in 2000 verschiedenen Sorten quer durch die Stadt ziehen – jeder einzelne gestiftet und gepflegt von Paten vor Ort, die dort auf internationale Gäste empfangen und Gastgeber für kleine Kulturveranstaltungen werden. Künstler aus verschiedenen Ländern werden parallel dazu einen Kunstparcour mit dem Titel „We Parapom“ entstehen lassen, dauf dass die Parade Eigentumsgrenzen und soziale Grenezen überwinde. Dank der intaeraktiven Gaming-App „Go Apple go“, basierend auf Pokemon Go, kommt ein Bildungsaspekt hinzu, der Nachhaltigkeit, Ressourcen und Migration thematisiert. Zusätzlich sind Veranstaltungen rund um die Apfelkultur vorgesehen wie etwa ein Apfelblütenfest oder ein Slow Food Festival mit den besten Apfelkuchenrezepten.

Den Hufewiesen den Rücken stärken

Liebe Freunde der Hufewiesen!

Die Hufewiesen in Trachau bilden eine grüne Oase mitten in der Stadt. Du biegst um eine Ecke… – und auf einmal tauchst Du ein in ein vielfältiges Biotop, einen Gegenpol zur gebauten Umwelt, einen Spielplatz für die Sinne. Ein Kleinod.

Daß die Hufewiesen heute so sind, wie sie sind – verwunschen, grün, weit, freier Raum – ist ein Glück. Es ist das Ergebnis von günstigen Entwicklungen und von beherztem Engagement. Damit es hier auch glücklich weitergeht, dafür gibt es den Verein Hufewiesen Trachau.

Der Verein hat klein angefangen, im Januar 2012, aus den Protesten gegen Pläne für eine Bebauung der Hufewiesen heraus. Heute sind wir anerkannt als kompetenter Gesprächspartner bei Politikern und Amtsvertretern. Wir halten den Kontakt zu dem wichtigsten derzeitigen Eigentümer der Hufewiesen (der Immobiliengesellschaft ADLER Real Estate). Wir feiern das kleine, aber feine und schon legendäre Trachenfest. Wir kümmern uns um den Naturschutz rund um die Hufewiesen und entwickeln Ideen für das Grün, aber auch für den historischen Dorfkern von Alttrachau.

Kurz: Hier gibt es viel Raum zum Gestalten. Der Verein ist dafür die Plattform. Auch für Ihren Beitrag. Auch für Deine Ideen. email hidden; JavaScript is required

Keine Zeit? Leben ist schon voll. Aber unterstützen will ich doch… Da gibt es eine einfache Lösung:
Mitglied werden im Hufewiesen Trachau e.V.! Gemeinsam stärken wir die Stimme der Hufewiesen.

Übrigens: Der Mitgliedsbeitrag liegt bei zwölf Euro im Jahr.

Unsere Satzung >>

Ziele des Vereins (beschlossen im Oktober 2015)

Hauptanliegen des Vereins ist es, die Hufewiesen zu erhalten und als öffentlich zugängliche Grünfläche mit unterschiedlichen Nutzungen zu entwickeln.
Elemente dessen sind eine landbauliche Nutzung in Verbindung mit Bildungsangeboten, die Erhaltung großer Teile der existierenden Waldflächen und ggf. eine kleinteilige gärtnerische Nutzung ohne Gewinnabsichten. Dabei soll die jetzige landschaftsräumliche Gliederung in ihren Grundzügen erhalten und so die Spuren der historischen Nutzung sichtbar bleiben.
Die Hufewiesen sollen ein Stück Landschaft in der Stadt darstellen und kein öffentlicher Park im üblichen Sinne werden.Sie sollen ein Ausgangspunkt für gemeinsinnstiftende Aktivitäten und Stadtteilkultur werden. Die konkrete Verortung der Nutzung auf den Hufewiesen soll in einem Verfahren intensiver Bürgerbeteiligung festgelegt werden.
Die Gestaltung der Eigentumsverhältnisse ist für den Verein zweitrangig. Eigentümer könnten sowohl die öffentliche Hand als auch Private, z.B. Stiftungen, sein. Die notwendige Pflege der Fläche soll über den Träger der landbaulichen Nutzung mit Unterstützung durch den Verein gewährleistet werden.
Als Kompromiss würde der Verein eine geringfügige bauliche Nutzung am westlichen Rand der Fläche mittragen. Dies ist jedoch kein Ziel des Vereins.