Kein Beton in den Köpfen!

Aus gegebenem Anlaß hier eine Botschaft zum Thema undemokratische Parteien:

Liebe Freundinnen und Freunde der Hufewiesen,

in der letzten Zeit wurden wir mehrmals von Nachbarn darauf aufmerksam gemacht, dass die NPD in ihrem Wahlkampf versucht, sich über das Thema der Hufewiesen zu profilieren. Leider können wir diese Versuche nicht unterbinden, möchten sie aber hiermit kommentieren.

Unser Verein versteht sich als Vermittler in einem festgefahrenen Konflikt. Er bringt verschiedene Interessengruppen mit unterschiedlichen Zielen bezüglich der Nutzung der Hufewiesen zusammen. Jeder Akteur wird von uns gefordert, sich mit den Wünschen und Positionen der jeweils anderen Gruppe vertraut zu machen und auseinanderzusetzen. Jeder Akteur wird gleich gewichtet, niemand wird diskriminiert. Diese Grundsätze einzuhalten, ist auch für uns manchmal eine Herausforderung, aber dies ist unsere, zutiefst demokratische Handlungsweise.

Nach unserer Einschätzung ist die NPD weder willens noch in der Lage, sich auf so einen Prozess einzulassen. Nicht nur deshalb lehnen wir jede Zusammenarbeit mit dieser Partei ab.

Unsere Empfehlung: Gehen Sie am 25. Mai wählen, und wählen Sie demokratisch!

Die Hufewiesler

Wahlprogramm interaktiv

Die Partei „Die Linke.“ hat sich etwas Besonderes einfallen lassen. Über ihr Programm für die Wahlen zum Dresdner Stadtrat entscheiden nicht nur die Parteimitglieder, sondern alle Interessierten mit.

Die Hufewiesen im interaktiven Programm der LINKEN für die Wahlen zum Stadtrat 2014.

Die Hufewiesen im interaktiven Programm der LINKEN für die Wahlen zum Stadtrat 2014.

Man nehme:

  • eine Netzseite mit Datenbank
  • eine Sammlung von Forderungen, formuliert von Mitgliedern und auf Übereinstimmung mit den Zielen der Partei überprüft durch eine Programmkommission

… und biete dazu:

  • einen login
  • eine Bewertungsmöglichkeit und eine Möglichkeit für Kommentare

… und fertig ist das interaktiv gestaltete Wahlprogramm!

Auch die Hufewiesen haben im Programm der LINKEN für die Wahlen zum Dresdner Stadtrat einen Platz. Unter der Nummer 125 heißt es:

Die Stadt Dresden kauft die letzte große Grünfläche im Ortsamt Pieschen zurück und sorgt für den Erhalt der „Hufewiesen Trachau“.

Der Clou: Wem diese Forderung gefällt, der kann sie befördern! Derzeit liegt sie mit einer Bewertung von 3,94 unter maximal 5 möglichen Punkten auf Platz 72 (Stand 17. April 2014). Wenn man sie höher bewertet, wandert sie weiter nach vorne unter all den Forderungen, um die sich die LINKE in den kommenden fünf Jahren im Stadtrat kümmern will…

So wird’s gemacht:

  • das interaktive Wahlprogramm der LINKEN aufrufen
  • registrieren
  • einwählen
  • die Forderung Nummer 125 aufrufen
    (oder mit der Suchfunktion des eigenen Browser-Programms „Hufewiesen“ aufrufen)
  • bewerten und bestätigen
  • …fertig!

Probiert es aus! Noch ist das Wahlprogramm freigeschaltet:
http://kwp14.lise-dd.de/

Geht wählen!

Am Sonntag, den 25. Mai 2014, wählen wir einen neuen Stadtrat für Dresden und neue Ortsbeiräte für unsere Stadtteile. Die Ergebnisse werden auch das Schicksal der Hufewiesen beeinflussen. Jede und jeder Wahlberechtigte hat gleich mehrere Stimmen dafür. Wichtig: Man muß sie auch nutzen!

Die Nichtwähler als schweigende Mehrheit. Quelle: http://www.dresden.de/media/pdf/wahlen/KWK_3.pdf

Die Nichtwähler als schweigende Mehrheit im Wahlkreis Pieschen.
Quelle: http://www.dresden.de/media/pdf/wahlen/KWK_3.pdf

Das Wahlverfahren sieht vor, daß man drei Stimmen beliebig auf die Kandidaten verteilen kann. So hat man die Wahl nicht nur zwischen den Parteien, sondern auch unter den Vertretern einer Partei (vgl. die Hinweise des Sächsischen Staatsministeriums des Innern). Entsprechend lang ist der Stimmzettel…

Die Listen sind zusammengestellt nach den Angaben der Parteien auf deren Netzseiten, Stand. 17. April 2014.

Wegen der Bevölkerungsentwicklung sind die Wahlkreise 2014 etwas anders zugeschnitten. So zählt das Quartier westlich der Aachener Straße sowie nördlich der Schützenhofstraße aus Gründen des Proporz nicht zum Wahlkreis Pieschen, sondern zum Wahlkreis Nord. Dort treten andere Kandidaten an (vgl. die Wahlkreiskarte 2014 der Kommunalen Statistikstelle).

Bei den letzten Wahlen im Jahre 2009 hatte die CDU im Wahlkreis Pieschen die Nase vorn mit rund 27 Prozent der abgegebenen Stimmen vor den GRÜNEN mit gut 17 Prozent, der LINKEN mit rund 16 Prozent, der FDP mit 15 Prozent und der SPD mit knapp 12 Prozent. Die meisten Wahlberechtigten stimmten jedoch für niemanden. Nur vier von zehn gaben überhaupt ihre Stimme ab.

So wählten die Pieschener 2004 und 2009 für Stadtrat und Landtag. Quelle: http://www.dresden.de/media/pdf/wahlen/KWK_3.pdf

So wählten die Pieschener 2004 und 2009 für Stadtrat und Landtag.
Quelle (mit Zahlen): http://www.dresden.de/media/pdf/wahlen/KWK_3.pdf

Soweit die Spielregeln. Alles klar?
Jetzt braucht es nur noch dreierlei:

  • Wissen, was die Politik für die Hufewiesen tun kann – mehr…
  • Wissen, was die Kandidaten dazu sagen – mehr…
  • Wählen Gehen!
Wahlunterlagen 2009 Quelle: http://dresden.stadtwiki.de/sw/images/3/39/Briefwahlunterlagen_Kommunalwahl_2009.jpg

Hier steckt die Zukunft der Hufewiesen drin – Wahlunterlagen in Dresden (Archivbild aus dem Jahre 2009)
Quelle: http://dresden.stadtwiki.de/sw/images/3/39/Briefwahlunterlagen_Kommunalwahl_2009.jpg

GartenPolitik – evoluzzer Themenabend am 9. April

Gärten oder Beton? Die Antwort lautet monoton immer wieder: Beton…!

Jüngstes Beispiel: Die Baufachleute in der Verwaltung von Stadt und Freistaat haben sich dafür ausgesprochen, in Dresden-Johannstadt ein neues Parkhaus für das expandierende Max-Planck-Institut zu errichten – an einem Ort, wo zur Zeit die Internationalen Gärten zuhause sind und einige Schreber aus der Nachbarschaft ein kleines grünes Glück hüten. Und schon ist die Maschinerie angesprungen, die dafür einen B-Plan produziert.

Die Geschichte klingt bekannt. Im Jahre 2011 sah es auf den Hufewiesen ähnlich aus. Seither setzt sich unser Verein für eine andere Art der Stadtentwicklung ein: im Gespräch mit den Bürgern, nicht über ihre Köpfe hinweg.

Wie kann das gehen?

Das ist aus aktuellem Anlaß Thema bei einer socialbar der evoluzzer in Dresden:

socialbar - Lernort für Wandel im Alten Wettbüro.

socialbar – Lernort für Wandel im Alten Wettbüro.

Zwischen Gärten und Beton – ein gartenpolitischer Garten

Mittwoch, 9. April, 19:30 Uhr
im Alten Wettbüro, Antonstraße 8, nahe Bahnhof Neustadt

mit Mattes Hoffmann für die Internationalen Gärten Dresden e.V.
und Anja Osiander für die Hufewiesen Trachau e.V.

moderiert von den Evoluzzern Norbert Rost, Sören Rogoll und Andreas Poldrack

Einladung mit weiteren Einzelheiten als pdf

Mehr zum Konflikt in der Johannstadt:
http://www.gaerten-ohne-grenzen.org/

http://gartenstattbeton.de/

Politik machen. In Dresden. Ganz einfach.
Eine kleine Anleitung von Norbert Rost (pdf)

Große HufeRunde am 11. März

Milder März an den Hufewiesen lockt eine Raupe zum Krokus.

Milder März an den Hufewiesen lockt eine Raupe zum Krokus.

Was gibt es Neues…?

  • …in dem Tauziehen um die Zukunft der Hufewiesen?
    Also dem Großen Kräftefeld zwischen Verwaltung, Politik, Eigentümern und Bürgern?
  • … an lauter kleinen Schritten?
    Also in den Kräftefeldern, die in den Hufewiesen-Themengruppen gebündelt sind?

Antworten gibt es in der Großen HufeRunde

  • am Dienstag, 11. März, ab 19:30 Uhr
  • im Goldenen Lamm, Leipziger Straße 220 (Erdgeschoß – Café Lichtblick)
  • offen für alle Wiesler und Interessierte

Diesmal wird es gehen um

  • unsere Haltung gegen die NPD und um Hühner
  • Fluglärmkonturen und wassergebundene Decken
  • einen Naschwald und das Trachen-Erwachen
  • eine GmbH und und vielleicht auch um gestiefelte Kater…

Soviel steht schon fest.
Alles Weitere wird sich ergeben durch unser Tun.
Kommt dazu! Wir freuen uns auf Sie!

Herzlich laden ein

Kati Denk und Harro Harken (Trachenfest), Erika Schmidt (Grün), RK (Wege), Susann Binder (Kommunikation) und Anja Osiander (Vorstand)

Bürgerinformation am 5. März

Für alle, die die Bürgerversammlung am 29. Januar verpaßt haben:

Der Stadtrat der GRÜNEN für Pieschen, Dr. Wolfgang Daniels, stellt sein Bürgerbüro für einen Informationsabend zu den Hufewiesen zur Verfügung. Aktive des Vereins werden die Ergebnisse der Bürgerbefragung vorstellen und Aktuelles zum Stand des Tauziehens um die Hufewiesen berichten.

Mittwoch, 5. März 2014, 19 bis 21 Uhr
Bürgerstraße 28, Stadtratsbüro Wolfgang Daniels

Zur Zeit ist viel in Bewegung:

  • Die ADLER Real Estate AG (Haupteigentümerin) erwartet in Kürze Empfehlungen der Unternehmensberatung Thomsen und will dann einen neuen Anlauf mit eigenen Vorschlägen unternehmen.
  • Derweil verschärft die Stadtverwaltung ihre Ablehnung einer Bebauung auf den Hufewiesen und verweist dabei auf übergeordnete Ziele des Lärmschutzes bzw. der Flughafenentwicklung und des Hochwasserschutzes.
  • Die Lokalpolitiker rüsten sich für den Wahlkampf im Vorfeld der Stadtratswahlen am 25. Mai und entdecken die Hufewiesen als Thema mit viel Potential.
  • Wir Wiesler sind weit vorangekommen mit einem eigenen Konzept für die Gestaltung, Nutzung und Bewirtschaftung der Hufewiesen als öffentliches Grün und stecken mitten in den Vorbereitungen für das nächste Trachenfest am 24. Mai.

Wir laden herzlich ein und freuen uns auf die Gespräche!

Plakat zur Bürgerinformation am 5. März

Plakat zur Bürgerinformation am 5. März

Ergebnisse der Umfrage

Hier sind sie endlich:

Hauptergebnis Nr. 1 der Umfrage: Die Hufewiesen sollen grün bleiben!

Hauptergebnis Nr. 1 der Umfrage: Die Hufewiesen sollen grün bleiben!

…. die lange erwarteten Ergebnisse unserer Umfrage zur Zukunft der Hufewiesen.
.
Von September bis November 2013 hatten wir dazu die Bürger befragt. Wir wollten wissen, wie sie die Hufewiesen sehen und was sie vom Vorschlag des Vereins für eine Kompromißlösung halten.

Und das hat die Auswertung ergeben:

  • 1188 Menschen haben teilgenommen – eine beachtlichte Zahl, vor allem, wenn man bedenkt, daß die Umfrage ohne jegliches Budget zustandekam!
  • Die Menschen sehen mit deutlicher Mehrheit die Hufewiesen als eine grüne Oase an. Nur 2% aller Befragten konnten sich eine Bebauung vorstellen. Viele möchten, daß die Hufewiesen wieder so werden wie vor der Absperrung. Das betonte immerhin jeder Vierte – ohne Aufforderung durch die Fragestellung in der Umfrage!
  • Die Idee eines Kompromisses (eine Stiftung bewahrt das Grün; diese Lösung wird teilweise finanziert durch Bebauung im Westen) stößt auf mehr als 80 Prozent Zustimmung.
  • Es gibt aber auch deutliche Kritik: Ein bedeutender Teil der Befragten (22%) lehnt jegliche Bebauung auf den Hufewiesen ab. Jeder Siebte meint, die Stadt müsse mehr tun, damit die Hufewiesen erhalten bleiben.

Insgesamt zeigt die Umfrage:

Die Hufewiesen werden nicht als Brache wahrgenommen, die entwickelt werden muß, sondern als ein wertvoller Ort mit einer spezifischen Bedeutung für die Menschen und für die Stadt.

Für alle, die es genauer wissen wollen, bieten die folgenden Materialien im pdf-Format weitere Einzelheiten:

Die Idee eines Kompromisses findet breite Zustimmung.

Hauptergebnis Nr. 2: Die Idee eines Kompromisses findet breite Zustimmung…

***

... stößt aber auch auf Kritik (siehe Angaben zu Bebauung und zur Rolle der Stadt).

… stößt aber auch auf Kritik (siehe Angaben zu Bebauung und zur Rolle der Stadt).

29.1. – ein bewegender Abend

Es wurde ein Abend, der die Herzen bewegte.

Ja, wir haben auch informiert – fundiert, sachlich, umfassend. Über die Ergebnisse der Umfrage. Über die Aussichten auf Baurecht. Über die Anregungen aus den Veranstaltungen des letzten Herbstes. Über die Arbeitsgruppen, die derzeit im Verein an verschiedenen Aspekten weiterarbeiten.

Und ja, es wurde auch viel diskutiert. Simon Spiekermann von der Unternehmensberatung Thomsen schlug sich wacker und vertrat nach Kräften den Standpunkt der ADLER Real Estate. Ute Franke vom Sächsischen Boten moderierte souverän.

Aber es passierte noch mehr – Tiefergründiges:

Die Band Danke Samba setzte mit leisen, aber schwungvollen Melodien und Texten voller Hintersinn genau den richtigen musikalischen Akzent.

Die kreativen Zauberer unter den Wieslern hatten mehrere Bilderschauen vorbereitet. Auf den Wänden des Großen Saales im Goldenen Lamm erschienen historische Aufnahmen und Impressionen vom Charakter der Hufewiesen – so, wie Teilnehmer der Bürgerbefragung ihn in einem Wort zusammengefaßt hatten.

Und dann war da noch Uwe Steimle. Wer will hinterher sagen, wieviele von den rund 150 Menschen an diesem Abend seinetwegen gekommen waren? Tatsache ist: Sein zehnminütiger Auftritt ließ niemanden unberührt. Nicht nur die Lachmuskeln zeigten Reflexe. Die Begriffe begannen zu rutschen, entwickelten Eigensinn. So streifte Uwe Steimle Skuriles und Zauberhaftes aus seiner Kindheit in Trachau, berührte die Widersprüche der Marktwirtschaft und beschwor wie ein Zauberer das Dialektische im Märchen vom Gestiefelten Kater. Völlig schlüssig erschienen danach seine letzten Worte:

„Das Allerbeste wäre, der Herr ADLER hat ein gutes Herz und gibt den ganzen Quatsch zurück! Das wär’s doch!“

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„Super Projekt, tolle Leute, gute Sache!“ – Richard Kaniewski, SPD-Stadtrat für Pieschen.

„Das war die beste Veranstaltung einer Bürgerinitiative, die ich jemals besucht habe. Da ist Dampf dahinter, das merkt man!“ – Andreas Naumann, Stadtrat für DIE LINKE.

Auch nach dem offiziellen Ende gingen die Gespräche bei leckeren Häppchen und Getränken noch lange weiter. Erst nach 23 Uhr verabschiedeten sich die letzten – angefüllt mit dem Gefühl, daß nach diesem Abend nichts mehr so war wie davor.

Wir sagen: Danke an alle, die dabei waren!

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Eine Zusammenfassung der Gesprächsrunde mit Bildern hat Steffen Peschel auf Twitter veröffentlicht.

Eine Auswahl der Bilder, welche die Hufewiesen charakterisieren, bietet diese kleine Galerie:

Bürgerversammlung am 29.1.

Geschafft! Die Bürgerbefragung zu den Hufewiesen ist vollendet.
Und damit beginnt der nächste Schritt: Was wird nun aus den Ergebnissen der Befragung?

Dazu laden wir herzlich ein zur Bürgerversammlung am Mittwoch, den 29. Januar 2014, ab 19 Uhr 30 im Goldenen Lamm (Leipziger Straße 220):

Plakat mit der Einladung zur Bürgerversammlung am 29.1.

Plakat mit der Einladung zur Bürgerversammlung am 29.1.

Das Wichtigste in Kürze:

  • 1200 Menschen haben im Herbst 2013 an unserer Umfrage teilgenommen. Sie fordern mit überwältigender Mehrheit: Das Grün muß erhalten bleiben. Und sie wünschen sich einen Kompromiß mit dem Haupteigentümer.
  • Im Rahmen der Befragung haben wir auch zwei Bürgerspaziergänge, ein Gesprächsabend und zwei „Bazare der Möglichkeiten“ veranstaltet. Dabei sind viele Anregungen und einige vielversprechende Lösungsansätze entstanden. Die Dokumentation dazu wird bis Ende Januar abgeschlossen sein.
  • Aus dem zweiten Bazar sind mehrere Arbeitsgruppen hervorgegangen. Hier entwickeln wir die Anregungen aus der Befragung weiter. Dabei geht es um
    • die Zugänge zu den Hufewiesen,
    • ein Konzept für die Gestaltung, Nutzung und Bewirtschaftung der Hufewiesen
    • ein Verfahren, mit dem eine Lösung gefunden werden kann, die sowohl städtebaulich überzeugt als auch die Interessen des Haupteigentümers wahrt.

Der Abend ist als Gesprächsrunde gestaltet. Das heißt: Alle, die kommen, sind gleichberechtigt im Zuhören und Mitreden. Die Ergebnisse der Befragung werden genauer vorgestellt, und auch Uwe Steimle wird einen Beitrag gestalten. Zu der Runde sind ausdrücklich auch der Haupteigentümer, Vertreter der Stadtverwaltung und Lokalpolitiker eingeladen. Zum Ausklang wird ein kleines Buffet zum Weiterdenken und Weitersprechen bei Speis und Trank locken.

Jahresrückblick 2013

Das Jahr 2013 ist fast zuende. Zeit für einen Rückblick:

2013…

  • …war ein schwieriges Jahr für die Hufewiesen. Erstmals in ihrer Geschichte blieben die Hufewiesen abgesperrt. Und das für den 2. Juni geplante Trachenfest versank im Hochwasser.
  • …war aber auch ein gutes Jahr für die Hufewiesen. Wir haben im Juli doch noch eine Trachenparade gefeiert. In Alttrachau ist „Hensels Garten“ entstanden, ein Garten von Nachbarn für Nachbarn. Die Bürgerbefragung im Herbst war ein großer Erfolg. Außerdem hat sich das Planungsrecht verändert, und zwar zugunsten der Hufewiesen. Seit September 2013 gilt ein neuer Landesentwicklungsplan für Sachsen mit veschärften Vorschriften für die Bebauung in der Nähe von Flughäfen. Zusammen mit den aktuellen Lärmprognosen folgt daraus: Auf den Hufewiesen dürfen keine neuen Wohngebiete mehr geplant werden!
  • …war vor allem ein Jahr des Wachsens. Wir haben viele tatkräftige Mitstreiter für die Hufewiesen gewonnen. Im Rahmen der Bürgerbefragung haben wir enorm dazugelernt. Wir wissen jetzt viel besser, wie wir Meinungsbildung und Planungsprozesse organisieren können. Wir haben außerdem einen Haufen konkreter Ideen für die Entwicklung der Hufewiesen gesammelt. Darauf können wir im nächsten Jahr aufbauen.

MERKE… Mir persönlich hat 2013 gezeigt:

Die Lösung für die Hufewiesen wird nicht in einem „Hauruck!“ kommen, übergestülpt von oben und außen. Sondern in einem längeren Prozeß. Viele Ideen und viele Menschen werden dabei eine Rolle spielen. Ich freue mich darauf, das anzuschieben und dabei mitzumischen – zusammen mit vielen „Wieslern“, Trachen & Co…!

Danke für dieses Jahr!

Anja Osiander
Vorstand, Hufewiesen Trachau e.V.