Auftritt Thomsen, Teil 3: Das Medienecho

Thomsen ist wieder weg. Und die Medien tickern los.

Thomsen. Unternehmensberatung aus Hamburg. Mission: Ein neues Konzept für die Entwicklung der Hufewiesen. Im Auftrag der ADLER Real Estate.

>> Siehe auch:
– Auftritt Thomsen, Teil 1: Die Umfrage
– Auftritt Thomsen, Teil 2: Die Empfehlungen


Welches Echo hat Thomsen ausgelöst?

  • Deal-Magazin, 18.6.: „Zwei Drittel aller Dresdner wollen Bebauung der Hufewiesen“
    Das könnte von der Presseabteilung der ADLER geschrieben worden sein. So in etwa hatten sie es sich wohl gewünscht. In Dresden selbst fiel das Echo allerdings zurückhaltender aus…
  • DNN online, 18.6.:“Was hat DaWanda mit den Hufewiesen zu tun?“
    Die letzten vier Absätze stellen auch unsere Position vor.
  • Sächsische Zeitung – Dresden Nord:
    • 18. Juni: „Umfrage wenig überzeugend; Hochwasser und Fluglärm ignoriert“

    Der Artikel rief ein starkes Echo unter den Lesern hervor:

  • Morgenpost, 18.6.: „Hobbithäuser!“
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  • menschen-in-dresden.de, 21.6.:“Eigentümer setzt auf Bebauung, Verein will Bürgergrün“

 


Soziale Medien:

  • Adventures in German social work (Torsten Philipp, Dresden):
    „Alle Umfragen sagen vor allem etwas über die Absichten der Befrager.“
    mit einem Kommentar von Anja Osiander, Hufewiesen Trachau e.V.

>> Siehe auch:
Die Hufewiesen als Bürgergrün: Entwurf zur Diskussion

Trachenalarm in der Pieschener Zeitung

Mit sehr schönen Bildern und einem Text, dem anzumerken ist, wieviel Spaß der Autor bei dem Ereignis hatte, berichtet die Pieschener Zeitung von der Trachenparade auf der Gaußstraße am 6. Juli.
Wir sagen: Vielen Dank!

Die Trachenparade in der Pieschener Zeitung vom Juli 2013 - Teil 1

Die Trachenparade in der Pieschener Zeitung vom Juli 2013 – Teil 1 auf der Titelseite …


🙂

… auch wenn die Drachen ja in Wahrheit Trachen sind…
… und auch wir müssen uns korrigieren: „Tauchi“ heißt in Wahrheit „Fauchi“!
😉

... und Teil 2 auf Seite 9.

… und Teil 2 auf Seite 9.

SZ: Zwei Wege in den Hufewiesen sind frei

Die Sächsische Zeitung vom 19.09.2012 berichtet:

Mittwoch, 19. September 2012
(Sächsische Zeitung)
TRACHAU

Zwei Wege in den Hufewiesen sind frei

In den Trachauer Hufewiesen sind trotz der Absperrungen der MBG Trachau zwei Wege öffentlich nutzbar, teilt Anja Osiander vom Verein Hufewiesen Trachau mit. Weiterhin zugänglich ist der Kirchsteig, der hinter dem alten Dorfkern zur Pettenkofer Straße verläuft. Der Zugang sei mit einem Schild gekennzeichnet. Auch auf den Hufewiesen selbst darf ein ein Hektar großes Flurstück betreten werden. Es handelt sich um einen 40 Meter breiten Streifen zwischen der alten Tabakfabrik und dem Bahndamm. Hier führt ein unbefestigter Fahrweg von der Pettenkofer Straße in die Hufewiesen hinein. (kah)

SZ lässt die MBG zu Wort kommen

Nachdem gestern die in der Sächsischen Zeitung über die Absperrung der Hufewiesen berichtet wurde und Anwohner zu Wort kamen, ist heute die MBG Trachau GmbH & Co. KG mit einem kurzen Statement in der SZ vertreten:

Freitag, 31. August 2012
TRACHAU

Wachdienst in den Hufewiesen unterwegs

Weil sich ständig Unbekannte Zugang zum Grundstück der MBG Trachau in den Hufewiesen verschaffen, hat die Eigentümerin jetzt einen Wachdienst engagiert (SZ berichtete). Er soll das Gelände absichern, teilt Pressesprecher Jörg Bretschneider auf Nachfrage mit. Die MBG Trachau ist eine Tochtergesellschaft der Real Adler Estate AG. Ihr gehören seit 1995 zehn Hektar der Hufewiesen. „Ständig wird der errichtete Zaun beschädigt, werden unsere Hinweisschilder entfernt oder eigene angebracht. Das ist Sachbeschädigung und unbefugtes Eindringen, also Hausfriedensbruch“, so Bretschneider. Deshalb will die Eigentümerin Strafanzeige gegen unbekannt vorbereiten und einreichen. (kah)

Besuch vom Radio

Heute hatten die Hufewiesen Besuch von einer Gruppe von jungen Reportern des Bürgerradios coloradio. Sie haben fleißig O-Töne gesammelt und Passanten interviewt.
Die bohrendste Frage war: „Warum wollt Ihr hier leben?“ Antwort: „Weil die Hufewiesen der schönste Platz von Dresden sind!“ Besonders, wenn in der Stadt der Asphalt glüht…
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Der Beitrag der jungen Reporter wird am Sonntag, den 29. Juli, um 15 Uhr auf coloradio ausgestrahlt. Wer die Sendung verpaßt, kann sie auch im Netz nachhören.
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Übrigens: Auch das Bürgerradio freut sich über Unterstützung! Die Bürgerinitiative Hufewiesen Trachau unterstützt die Aktion 5 x 200 von coloradio für eine langfristige Finanzierung der Leitungsgebühren!
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Eher rastend als rasend – die Reporter im Schatten

Dafür hamse Geld

Die Hufewiesen sind ein wertvolles Biotop. Sie bilden eine dringend benötigte Oase im dicht bevölkerten Pieschen. Täglich dienen sie Hunderten von Anwohnern als grüne Lunge. Was liegt näher, als die Hufewiesen in einen öffentlichen Park umzuwandeln?
Den politischen Entscheidern in Dresden fällt diese Einsicht allerdings noch schwer. Lieber schmeißt man anderswo teures Geld zum Fenster hinaus. Geld, das sich sinnvoll in den Erhalt der Hufewiesen stecken ließe.
Dafür hamse Geld…
Lesen und schauen Sie selbst:

Pläne für einen Stadtpark West auf dem Gelände des Güterbahnhofs Friedrichstadt

Die CDU-Fraktion im Stadtrat befürwortet einen neuen Stadtpark West.
Dazu soll die Landeshauptstadt der Deutschen Bahn das Gelände des Güterbahnhofs Friedrichstadt abkaufen. Mehr dazu im Bericht des Dresden Fernsehen vom 29. März 2012.
Geld verschwendet dabei übrigens auch die Deutsche Bahn. Der Güterbahnhof war erst 2005 für fast 19 Mio. Euro saniert worden (siehe wikipedia).

Rückbau von Wohnungen

Ohne Worte.


(für Vergrößerung bitte anklicken)

Neues Grün an der Liststraße

(Bericht in der Morgenpost vom 19. Juli 2012; bitte anklicken)
Keine Frage – der neue „Stadtteilpark“ an der Liststraße ist liebevoll gestaltet. Aber: Sollte man nicht lieber von einem Pärkchen sprechen? Und sind 300.000 Euro für die Gestaltung des kleinen Eckgrundstücks nicht ganz schön viel Geld?

Neue Baupläne

Die Morgenpost berichtet in ihrer heutigen Ausgabe von neuen Bauplänen auf den Hufewiesen. Jetzt will der Eigentümer die gesamte Fläche bebauen.
Der Pressesprecher der MBG Trachau stapelt dabei ziemlich hoch: 60 bis 70 Millionen sollen investiert werden, um 160 Geschoßwohnungen zu errichten. Dabei verfügt die MBG Trachau selbst nur über eine Bilanzsumme von rund 1,3 Mio. Euro und die Muttergesellschaft ADLER Real Estate AG nur über eine Bilanzsumme von knapp 35 Millionen Euro. Woher soll das Geld also kommen? Zumal die Rendite ziemlich mager erscheint: Jede der 160 Wohnungen müßte für 500.000 Euro verkauft werden, um etwa 80 Millionen Euro Umsatz zu erzielen. Solche Preise lassen sich vielleicht auf Sylt erzielen, aber in Pieschen…???
Baubürgermeister Marx ist trotzdem begeistert. Kein Wort verliert er darüber, daß Pieschen als der bevölkerungsreichste Stadtteil in Dresden immer noch keinen Park hat.

Hier der Artikel im Original (für Vergrößerung bitte anklicken):

Investor sperrt Trachauer Grün ab – SZ berichtet

Unter der Überschrift „Investor sperrt Trachauer Grün ab“ berichtet die Sächsische Zeitung – Ausgabe Dresden Nord, am 30.05.2012 über die Kündigung der Asphalt Cowboys und die geplante Absperrung des Geländes durch die MBG Trachau GmbH & Co. KG bzw. deren Muttergesellschaft, die Adler Real Estate AG.

Sowohl die Begründung für die plötzliche Kündigung als auch die Perspektive des Geländes sind unklar, waren es doch in den letzten 13 Jahren gerade die Asphalt Cowboys und ihre Pferde, die das Gelände pflegten und verhinderten, das dort eine wilde Müllkippe entsteht.