Neue Strategie

Was wir wollen, das wissen wir schon länger: Ein Bürgergrün auf den Hufewiesen. Das war das Ergebnis der Bürgerbefragung 2013 und unseres Konzepts 2014.

Nun wissen wir auch genauer, wie wir das (erreichen) wollen. Ein Jahr lang haben wir dazu diskutiert, recherchiert, mit Profis beraten, Pläne geschmiedet und verworfen. Schließlich hat sich folgender Kern für unsere neue Strategie herausgeschält.

  1. Wir geben bis auf Weiteres kein eigenes Kaufangebot für die Hufewiesen ab.
  2. Wir konzentrieren uns darauf, für die Hufewiesen zu werben. Und darauf, zu zeigen, wie die Hufewiesen als Bürgergrün gestaltet und bewirtschaftet werden können, und zwar ohne Aufwand für die Stadt. Auf diese beiden Ziele richten wir künftig auch unser Jahresprogramm aus.
  3. Wir straffen die interne Organisation des Vereins.

Dieser Rahmen ist bescheiden, aber tragfähig. Wir entscheiden uns für ein langsames Wachsen, für kleine Schritte und dafür, Raum zu lassen für neue Mitstreiter und Ideen.

Und was wird aus der Kampagne? Die Kampagne zur Errichtung einer Stiftung für die Hufewiesen, an der wir so lange getüftelt haben?

Die Idee bleibt auf dem Tisch. Aber uns ist klar geworden: Das kann erst ein übernächster Schritt sein. Vorher geht es um eine Veränderung bei uns selbst. Wir wollen den Hufewiesen-Verein so entwickeln, daß daraus tatsächlich eine lebendige Organisation wird, die für eine Idee einsteht. Das ist die entscheidende Voraussetzung, um tatsächlich erfolgreich große und kleine Unterstützer für den Traum von den Hufewiesen als Bürgergrün.

Die neue Strategie gibt den Menschen, die sich für die Hufewiesen einsetzen, Luft zum Atmen. Wir können unsere Energie jetzt in die Planung für 2016 stecken. Lobbyarbeit… Trachenfest… Zugänge schaffen zum Erleben der Hufewiesen… Konzepte entwickeln für ihre Pflege…

Es wird nicht langweilig werden.

Perspektivenwechsel – Bericht vom Seminar am 17. Januar

Vision trifft Handwerk. So hatten wir das Tagesseminar „Fundraising für die Hufewiesen“ am 17. Januar angekündigt. Und so war’s auch. Ein Dutzend Menschen mit Begeisterung für die Hufewiesen trafen einen Experten für fundraising mit Jahrzehnten Erfahrung. Seine Fragen und Hinweise öffneten neue Blickwinkel, neue Kategorien, um die Rettung der Hufewiesen zu denken.

Perspektivenwechsel – angestiftet von dem Geschäftsführer der Agentur probono berlin, Mathias Kröselberg, am 17. Januar 2015 beim Hufewiesen-Tagesseminar

Perspektivenwechsel – angestiftet von dem Geschäftsführer der Agentur probono berlin, Mathias Kröselberg, am 17. Januar 2015 beim Hufewiesen-Tagesseminar

„Anspruchsgruppen.“ „Unsere Identität.“ „Der Dreiklang aus Bekanntheit der Hufewiesen, Sympathie für die Hufewiesen und Unterstützung für die Hufewiesen.“ „Wie gewinnen wir Aufmerksamkeit?“ „Was ist rechtlich die zweckmäßigste Form, um Kapital für den Erwerb der Hufewiesen zusammenzutragen?“ „Wer kann uns dabei helfen, und wie?“
Am Ende des Tages konnten wir den Weg sehen. Wir konnten die vielen kleinen Schritte sehen, die uns und viele andere Menschen zusammenführen werden, um gemeinsam dafür zu sorgen, daß die Hufewiesen als Kleinod mitten in Dresden erhalten bleiben.
Der Weg fängt bei uns selbst an. In den kommenden Wochen organisieren wir den Verein neu. Wir sichten all das, was wir an Erfahrungen und Material zusammengetragen haben seit der Gründung der Bürgerinitiative im Sommer 2011. Und wir fragen nach, wie andere uns sehen.
Die Bestandsaufnahme bildet die Grundlage für den nächsten großen Schritt, hin zur konkreten Kampagne. Aus der Analyse heraus können wir gezielt Aktionen entwerfen, um die Hufewiesen bekannter zu machen, um Sympathie für dieses Kleinod zu wecken und um Brücken anzubieten, damit die Sympathie sich auch in aktiver Unterstützung ausdrücken kann.
Ein Kreis von etwa einem Dutzend Aktiver bildet den harten Kern für dieses Unternehmen. Es ist ein Abenteuer für alle, die dabei sind. Und eine Chance, daran zu wachsen. Wir tun das, weil wir wissen: Die Hufewiesen sind es wert!

Das findet auch der Experte. Und er handelt entsprechend: Mathias Kröselberg wird sein Honorar für das Tagesseminar an den Verein zurückspenden! Dieser Vertrauensbeweis spornt uns an. DANKE!

Eigentlich… will ich da vielleicht dabei sein?
Wenn diese Frage jetzt aufblitzt, dann empfehle ich: nachhaken! Es gibt viele Wege und Formen, bei der Rettung der Hufewiesen dabei zu sein: email hidden; JavaScript is required.