Zu!

Zu!
Die beiden nördlichen Zugänge zu den Hufewiesen sind seit heute abgesperrt.
Bauzäune versperren den Weg.

An der Bahnunterführung Gaußstraße

Die Immobiliengesellschaft MBG Trachau setzt auf Konfrontation. Mit Zwangsmitteln sichert sie ihr Eigentum.

Die Verantwortlichen der MBG Trachau sind nach eigenen Angaben frustriert darüber, daß ihre Bemühungen um Baurecht für die Hufewiesen so langsam vorankommen. Daran tragen aber die Menschen im Stadtteil keine Schuld. 50.000 Menschen in Pieschen leben ohne Park; die Hufewiesen sind der einzige Ersatz. Die Menschen hier, besonders die vielen Kinder, müssen den Frust der Eigentümer jetzt ausbaden. Das ist nicht fair.

Schlupflöcher an der Hildesheimer …


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… und an der Gaußstraße

Die Bürgerinitiative hat kein Verständnis dafür, daß den Anwohnern und Kindern jetzt verwehrt wird, was zwölf Jahre lang gut ging. Die Pferde pflegten die Wiesen; die Menschen konnten dort sein; das Gelände blieb eine Oase.

Die Pettenkofer Straße, der frühere Kirchweg, ist nur ein Fußpfad, aber trotzdem öffentlich. Hier darf nicht abgesperrt werden.

Durch die Absperrung werden die Hufewiesen bald zum Schandfleck verkommen. Das kann Pieschen nicht brauchen.

Wir halten unsere Angebote aufrecht:
Der Verein Hufewiesen Trachau ist bereit, die Kosten für die Versicherung des Grundstücks zu übernehmen – vorausgesetzt, die Hufewiesen werden wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Der Verein Hufewiesen Trachau bietet außerdem an, der MBG Trachau die Flächen abzukaufen, um sie in einen Park mit angrenzender Bebauung entlang der Leipziger Straße umzuwandeln.

Noch offen: Der Zugang von der Pettenkofer Straße, vorbei an der alten Tabakfabrik