Nochmal…! (Pappschattira in Hensels Garten)

Das war sooo schön!

Der Auftritt von Pappschattira in Hensels Garten dauerte nur 30 Minuten. Aber sie zogen mit ihrer wunderbar filigranen, phantasievollen Inszenierung des Märchens von Oskar Wilde rund 50 kleine und große Zuschauende sofort in den Bann.

Die Vorlage für das Kabinettstück „Im Garten der Riesin“ bildete das Kunstmärchen „Der selbstsüchtigen Riese“ von Oscar Wilde. Bei Christiane Guhr und Anne Ibeling alias Pappschattira wurden daraus die Riesin und ihr Garten. Moralisierende Kommentare und eine deutliche Anspielung auf Christus blieben außen vor. Dafür entwickelten die beiden Künstlerinnen einige Szenen lustvoll mit zusätzlichen Details. Als die Geschichte aus war, schwirrte es dem Publikum im Kopf vor lauter eindringlichen Bildern.

Langer Applaus. Leuchtende Augen. Von Herzen der Ruf: „Nochmal…!“

Von Herzen auch Dank. Vor allem an Jochen, der das Kompostklo schleppte und Wasserkästen mit dem Lastenrad namens „Dienstwagen“ vom Gemeinschaftsgarten in der Johannstadt herankarrte. Der die Vorstellung sympathisch eröffnete und dabei kein Wort zuviel, aber alles Wesentliche sagte. Der das schöne Plakat entwarf. Und der überhaupt die Idee zu dem Ganzen hatte. Danke, Jochen!

Von Herzen Dank auch an die Henselsgärtner! Chad hatte am Morgen stundenlang mit einem Walzenmäher mit dem viel zu hohen Gras gerungen. Es gab Wimpelschmuck und Lampions, köstliche Aufstriche und nachher ein Lagerfeuer, das es schwer machte zu gehen.

Hensels Garten als Wohlfühlort. Danke an alle, die dabei waren!

Im nächsten Jahr gerne wieder!

Sommerfest in Hensels Garten

„Von nun an, Kinder, ist dies euer Garten“, sagte der Riese, nahm eine riesige Axt und riß die Mauer nieder.

Oscar Wilde hat 1888 ein wunderbares Märchen verfaßt. Anne Ibeling und Christiane Guhr alias Pappschattira lassen es 2016 – leicht verwandelt – lebendig werden.

Der Hufewiesen Trachau e.V. und Hensels Gärtner freuen sich, dieses besonders poetische und besonders kleine Theater für alle Herzen präsentieren zu können!

Sonnabend, 3. September 2016
Hensels Garten, Alttrachau 28
ab 17 Uhr – Pappschattira um 18 Uhr

Eintritt frei. Mit kleinem Buffet. Um Spenden wird gebeten.

Ach ja: Hensels Garten ist nicht der Garten der Riesin, sondern ein sehr überschaubares Örtchen. Für kleine Kinder findet sich vor der Bühne genug Platz; alle Anderen arrangieren sich hoffentlich miteinander…

Herzlich willkommen!

HW_Sommerfest2016

Frohes Neues Jahr! 2016

Hensels Stern, Dezember 2015

Adventsleuchten in Hensels Garten in Alttrachau, Dezember 2015.

2015 geht zuende.
Was für ein Jahr!

Was wird 2016 für die Hufewiesen bringen?

Geplant sind:
ein wunderbares Trachenfest (das Fünfte seiner Art, am 21. Mai 2016)
ein Jahresprogramm rund um das Thema „Hufewiesen als grüne Oase“

Erhofft sind:
eine wunderbare Saison in Hensels Garten (Alttrachau 28)
Fortschritte beim Rosenhauer-Museum (Alttrachau 29)
neue Vorstöße für eine politische Lösung für die Hufewiesen

Wir freuen uns darauf!

Und werden verblüfft zurückschauen, wenn es am Jahresende schon wieder Zeit wird, Hensels Stern zum Leuchten zu bringen.

Für 2016 wünschen wir: Alles Gute!
Für Sie, für Euch, für die Hufewiesen.

Advent, Advent: flashmob auf leisen Sohlen

Der Wachmann auf dem Heimweg staunte nicht schlecht. Am ersten Advent war er, wie immer in seine Signaljacke gekuschelt, schon in der Dunkelheit die kleine Gaußstraße heruntergelaufen, um nach Alttrachau einzubiegen.

Um diese Zeit liegt die Kreuzung sonst immer still da. Einsam steht die historische Laterne gegenüber der Straßenmündung und verstreut in einem kleinen Umkreis ihr gelbrötliches Licht. Darüber reckt sich das stattliche Geäst der Kastanie in Hensels Garten als dunkler Schattenriß in den städtischen Nachthimmel. Ein leichter Windzug hier und da, sonst nichts.

Stille am Winterabend auf der Kreuzung Gaußstraße/Alttrachau.

Stille am Winterabend auf der Kreuzung Gaußstraße/Alttrachau.

Diesmal aber ist es anders. Auf den Zaunpfosten von Hensels Garten flackern kleine Windlichter. In der Kastanie leuchtet ein großer, weißer Herrenhuter Stern. Im Garten sind Menschen zu erkennen; große und kleine, wohl zwei Dutzend; einige tragen Laternen. Der Duft von Glühwein zieht herüber. Auf die Brandmauer des angrenzenden Mietshauses ist metergroß ein Liedtext projiziert.

Am ersten Advent ist plötzlich alles anders!

Am ersten Advent ist plötzlich alles anders!

Und die Menschen singen. Nicht laut, nicht immer treffend. Die Stimmen übertönen die Finsternis nicht. Das Helle und das Dunkle existieren nebeneinander. So leuchtet das Helle umso inniger; der Gesang hallt umso eindringlicher nach.

Verwundert bleibt der Wachmann stehen, lehnt sich an den Gartenzaun, und hört zu. Auch andere Passanten bleiben stehen. Ein Lied endet, ein neues leuchtet an der Hauswand auf, und der Gesang hebt wieder an.

Dona nobis pacem. Sind die Lichter angezündet. Leise rieselt der Schnee. Guten Abend, schön Abend. O Tannenbaum. Schneeflöckchen, Weißröckchen. Bald nun ist Weihnachtszeit. Der Mond ist aufgegangen. Alle Jahre wieder. Es ist für uns eine Zeit angekommen. Laßt uns froh und munter sein.

Zum Schluß gibt es Plätzchen für alle. Fröhliches Gemurmel, dann gehen die Menschen nach hause. Auch der Wachmann setzt den Heimweg fort.

Das war der Erste Advent im historischen Anger von Trachau.
Ein flashmob (Blitzauflauf*) auf leisen Sohlen.
Unser Trachauer Einstieg in die Weihnachtszeit 2014.

„O, war das schön!“
„Das machen wir wieder!“

Vielen Dank…!

  • an Gunter und Marion für die Stromspende
  • an Conni, Jens und Wolfgang für Kabel
  • an Frau Schmidt, Kati und Susann für das Zusammenstellen und Präparieren der Lieder
  • an Susann für das Besorgen und Zusammenbasteln des Sterns
  • an Rüdiger und seinen Bruder für den Baumbestieg mit Stern-Montage
  • an Eckart für Beamer und Zeitschaltuhr
  • an Kati und Susann für Glühwein
  • an Heike und ?? für leckere Plätzchen

Und so entstand der erste adventliche Blitzauflauf in Trachau:
(Bitte anklicken für ein größeres Bild!)


Nun leuchtet es an jedem Abend in der Adventszeit in Hensels Kastanie – dank Euch!
Adventsstern in Hensels Kastanie.

Hensels: grüne Oase jetzt!

Die Hufewiesen sind abgesperrt – noch.

Aber gleich nebenan ist eine kleine grüne Oase schon zugänglich: Hensels Garten.

Im Frühjahr 2013 ging es los: Arbeitshandschuhe gab es gratis, dann wurde das Grundstück von Unrat gesäubert, von Unkraut und Verwucherungen befreit und urbar gemacht.

Am 15. März 2014 wurde die zweite Saison offiziell eröffnet. Ein Frühbeet wurde eingerichtet, ein gewaltiger Stubben von einem Götterbaum gerodet und ein Stück Böschung abgetragen – mit erstaunlichen Funden…Dazu leckerer Kaffee und Kuchen und viel Gelächter. Ein Großprojekt folgt: Wir plänern!

Hensels Garten – von Nachbarn für Nachbarn,betreut vom Hufewiesen Trachau e.V. .
In Alttrachau 28.

Informationen und Kontakt:
www.henselsgarten.de

Hensels Garten im Stadtwiki Dresden:
http://dresden.stadtwiki.de/wiki/Albert_Hensel

Der Anfang von Hensels Garten im April 2012.

Der Anfang von Hensels Garten im April 2013.

Die Straßenecke Alttrachau/Gaußstraße mit Hensels Haus und Kastanie, ca. 1965 (freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Peter Pietzsch).

Die Straßenecke Alttrachau/Gaußstraße mit Hensels Haus und Kastanie, ca. 1965.
(Foto freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Peter Pietzsch.)